Antifaschismus

9.1.2016 Dreieich-Dreieichenhain: Solidaritätsdemonstration für Flüchtlinge wg. Schüssen auf Flüchtlingsunterkunft

Kein Frieden mit Deutschland! Demonstration gegen Nation, Rassismus und Kapitalismus am 3. Oktober 2007 in Mannheim

Langener Stadtführer 1933 - 1945

Papst Pius dankte dem spanischen Diktator Franco für die Ermordung von über einer Million Menschen (1999)


Mainz: KRANZ AM KRIEGSMARINEDENKMAL "ORDNUNGSGEMÄSS ENTSORGT"

Seit Jahren hinterlässt die Stadt Mainz alljährlich am Volkstrauertag am Kriegsmarinedenkmal am Rheinufer einen Kranz. Auch 2015.  Wie im vorhergehenden Jahr hat der Friedensaktivist Hans Ripper den kriegsverherrlichenden Kranz entfernt. Das Kriegsmarinedenkmal am Rheinufer am Fischtorplatz geht weit über andere Denkmäler hinaus, weil es nicht nur vergangene Kriege verherrlicht, sondern zu künftigen Kriegen auffordert, wie der Inschrift zu entnehmen ist: Unter anderem heißt dort:
"Den Gefallenen zum Gedächtnis
Den Lebenden zur Anerkennung
Künftigen Geschlechtern zur Nacheiferung." Seit Jahren kritisieren die DFG-VK und andere, dass sich die Stadt Mainz sich mit ihrer kommentarlosen Kranzniederlage an dieser Stelle die kriegerische Botschaft des Denkmals zu eigen macht, das von den Nazis 1939 zur Mobilisierung für den 2. Weltkrieg errichtet worden war. 2014 hatte der Friedensaktivist Hans Ripper den Kranz entfernt und Oberbürgermeister Ebling  in sein Büro im Rathaus zurückgebracht, mit einem Begleitschreiben als Erläuterung. Quer TV Mainz dokumentierte das Geschehen in einem Videofilm. Am 4. Dezember 2015 sah sich Hans wieder veranlasst, den Kranz zu entfernen. In seinem Brief an den OB schrieb er: "Ich habe heute den in Ihrem Namen niedergelegten Kranz am Kriegsmarinedenkmal am Fischtorplatz entfernt und ordnungsgemäß entsorgt." Mehr dazu: www.dfg-vk-mainz.de und www.dfg-vk-mainz.de/aktuell/kriegsverherrlichung-in-mainz/


Gedenken und Gedanken - Zum 35. Jahrestag des Tods von Erwin Tinz

Wir gedenken unseres Mitbürgers Erwin Tinz:
MAINZ, Freitag, 11. Dezember 2015, 14-17 Uhr ab 14 Uhr vor der Alten Universität (Alte Universitätsstr.), ab  ca. 15:30/16 Uhr bis 17 Uhr auf dem Gutenbergplatz

Vor 35 Jahren, am Donnerstagnachmittag des 11. Dezember 1980, wurde Erwin von der Mainzer Polizei abgeholt. Seine Krücken und sein Einkaufswagen mit seinem spärlichen Hab und Gut blieben vor dem Theater zurück. Die Polizei fuhr Erwin weit über die Stadtgrenze hinaus, bis in die Weinberge bei Nackenheim. Dort wurde er am nächsten Morgen tot aufgefunden.

* ARAK - Antirassistischer Arbeitskreis Mainz
* Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen
(DFG-VK) Mainz
* Jenny-Marx-Club Mainz
* Linke Hilfe Mainz

Mehr dazu:
www.dfg-vk-mainz.de
www.dfg-vk-mainz.de/aktuell/erwin-tinz-2015/