A-Drache

anarch-o-mat - Bin ich ein/e Anarchist/in?


„Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen” — Warren Buffett (Multimilliardär)


Die studentischen Beschäftigten der Berliner Hochschulen verdienen einen neuen Tarifvertrag.

Die FAU Berlin unterstützt die Kolleg*innen in der Auseinandersetzung und ruft dazu auf, sich zu beteiligen an der TVStud-Demonstration
am 16.12.2017
um 16 Uhr am Ostbahnhof in Berlin.

Seit verdi und GEW 2002 ungeschickterweise dem Wunsch der Chef-Seite zustimmten, die Kopplung des studentischen Tarifvertrags „TVStud“ an die Tarifentwicklung im öffentlichen Dienst aufzuheben, gab es keine Tarifupdates und entsprechend keine Lohnerhöhungen mehr. Zusammen mit der Weihnachtsgeldstreichung 2003 verdienen studentische Beschäftigte heute effektiv 25 % weniger als damals. Der Tarifvertrag gilt unmittelbar für 8000 Beschäftigte und setzt Standards für studentische Arbeitsverhältnisse in Berlin über den Hochschulsektor hinaus. Er betrifft auch viele FAU-Mitglieder. Die aktuellen Verhandlungen von GEW und verdi mit den Hochschulen sind gescheitert.
Die studentischen Beschäftigten sind auf breite Solidarität angewiesen. Die Strategie der DGB-Gewerkschaften, in Betrieben Tarifverträge vor allem fürs Stammpersonal statt für befristete und Teilzeit-Angestellte abzuschließen, sorgt dafür, dass die studentischen Beschäftigten nicht flächendeckend zusammen mit ihren Kolleg*innen streiken können. Denn letztere fallen unter den TV-L oder rutschen ganz durchs tarifliche Raster. Angesichts dessen muss der Kampf umso entschiedener und unkonventioneller geführt werden.
Die Aktiven der TVStud-Tarifinitiative geben Impulse für kämpferische Gewerkschaftsarbeit im Einflussbereich der DGB-Gewerkschaften und darüber hinaus. Sie haben es geschafft, in einem Sektor erfolgreiche Basisarbeit zu betreiben, der wegen hoher Fluktuation und geringen Klassenbewusstseins für kaum organisierbar gehalten wurde – insbesondere von den DGB-Gewerkschaften. Trotz intensiver sozialpartnerschaftlicher Bemühungen haben die Aktiven einen Streik für Januar angebahnt. Die FAU Berlin ruft dazu auf, bei der Demo am 16.12. den studentischen Beschäftigten den Rücken für den Streik zu stärken und sich mit ihrem Arbeitskampf zu solidarisieren.
Wir rufen insbesondere noch einmal unsere Mitglieder an der TU Berlin auf, sich solidarisch zu zeigen. Schreibt an faub-bildung@fau.org für eine gemeinsame Teilnahme. Da auch Einzelmitglieder zum Teil maßgeblich in der Kampagne aktiv waren, sollten wir insbesondere diesen ebenso den Rücken stärken.
https://berlin.fau.org/news/tvstud-demo-tarifkampf-der-studentischen-beschaeftigten-staerken


Libertärer Podcast – Novemberrückblick 2017

Ein ernster und satirischer Blick auf Ereignisse des letzten Monats aus libertärer Perspektive. Vom Anarchistischen Radio Berlin.

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Unsere dieses Mal 60-minütige Sendung blickt auf folgende Themen aus dem Vormonat zurück:

* News aus aller Welt:
** Anarchistischer Monatsrückblick von Bodenfrost
** Hambacher Forst
** J20
*** defendJ20-Mobivideo (YouTube)
*** Tipps von CrimethInc
** Justizwatch
** Die Gaidao wird 7! Feedback gesucht
* Fokusthema: Anarchistische Perspektiven auf Wissenschaft
** Website des Kongresses
* Prozess gegen Hidir Yildirim in Berlin (PKK)
** Kurdische politische Gefangene in der BRD
* Wo herrscht Anarchie
* Alltagssolidarität (7)
Linktipp: Feministische Kampagne „Zusammen kämpfen“

Musik:
* Podington Bear


Tsveyfl – dissensorientierte Zeitschrift #2 Anarchismus und Neomoralismus

Wir leben in moralisierten Zeiten. Das reaktionäre Aufbegehren schwemmt eine Partei in die Parlamente, für die die heterosexuelle Kernfamilie und deutsche Primärtugenden wie Pünktlichkeit und Fleiß metaphysisch überhöhte Fixpunkte gesellschaftspolitischen Handelns bilden. Hippe Jungrechte machen sich daran, die moralische Verkommenheit der 68er zu beheben, weil das Abendland mal wieder untergeht. Zugleich maßregeln Nachwuchs-Paschas ihre Mitschülerinnen, wenn deren Kleidung vermeintlich haram ist.Wo die Linke diese Ideologien einer analytischen Kritik unterziehen sollte, verhält sie sich allzu oft als moralisches Gegenprojekt. Insbesondere poststrukturalistisch geprägte Strömungen der Linken stellen dem falschen Moralismus der verschiedenen Rechten keine Kritik entgegen, sondern vielmehr die "richtige" Moral. Es lässt sich also sagen, dass dem klassischen Moralismus der verschiedenen Rechten heute ein linker Neomoralismus entgegensteht, der seine Entwicklung vor allem im Internet erlebt hat. Mit den rechten Moralismen teilt er sich einen gemeinsamen sozialhistorischen Hintergrund: Unter dem Schlachtruf "There is no such thing as society." (Margaret Thatcher) trat der Neoliberalismus einen umfassenden Siegeszug an. Seine kulturelle Deutungshoheit führte zum weitläufigen Abhandenkommens eines Begriffes von Gesellschaft, als etwas von der reinen Summe der Individuen verschiedenes. Eben dieses Fehlen eines Begriffes von Gesellschaft bildet den weltanschaulichen Hintergrund, vor dem sich linke wie rechte Moralismen entwickeln.

Der linke Neomoralismus schlägt sich auf vielfältige Weise nieder. Da sind zum einen Politgruppenplena, in denen darum gerungen wird, die subjektive Schwere individueller Beschädigungen von der Gemeinschaft anerkannt zu bekommen, um diese gleichsam zu objektivieren. Zum anderen politische Zentren die ihre primäre Aufgabe darin sehen, sich vom unmoralischen Verhalten der Mehrheitsgesellschaft abzuschotten und folgerichtig zu StasiLiverollenspielen regredieren; und nicht zu vergessen ist der ganze publizistische Apparat derjenigen, die Rassismus, Ausgrenzung und Sexismus immer da zu erkennen meinen, wo Kulturwaren und Modetrends von Menschen konsumiert werden, die nicht zur vorgesehenen Zielgruppe gehören.

Links am Neomoralismus ist, dass er sich vermeintlich gegen Herrschaft und Ausbeutung richtet. Inspiriert vom Poststrukturalismus versucht er dies zu erreichen, indem er die Marginalisierten und Unsichtbaren der Gesellschaft ins Licht zerrt. Moralistisch ist er, darin gleicht er den klassisch rechten Moralismen, da er keinen Begriff von Gesellschaft und folgerichtig auch keinen von Politik hat. In seinem Blick steht immer die Einzelne und die Frage, ob ihr Verhalten den, von der Moral gesetzten, Verhaltensregeln entspricht. Da er keine Vermittlung kennt, stellt jeder Verstoß für sich immer gleich das ganze Projekt infrage und muss entsprechend geahndet werden.

Der Bezug von Anarchistinnen auf diesen Neomoralismus ist vielfältig. Auf der einen Seite Aktivistinnen, die Herrschaftsverhältnisse als Folge individuellen moralischen Versagens verstehen, die es also als Aufgabe des Anarchismus begreifen die Individuen zur Freiheit zu disziplinieren. Auf der anderen Seite stehen Punkergrüppchen, die mit dem Gestus der Revolte gegen jede Art von Vorschrift auch noch die allerletzten Chauvinisten mit durchziehen.

Lange Zeit schien das Vokabular zu fehlen, um den Neomoralismus und seine Auswirkungen auf um Emanzipation bemühte Gemeinschaften einer Kritik zu unterziehen. In letzter Zeit sind allerdings einige Publikationen erschienen die sich dieser Thematik angenommen haben, wie zum Beispiel das Buch Beißreflexe. Diese blieben aber allzu oft auf der Ebene von Erlebnisberichten und wo sie sich an einer Kritik versuchten, lag der Fokus auf Vermutungen über Psychopathologien.
Was bisher fehlt, ist eine Kritik der Inhalte des neomoralistischen Begriffssystems. Folgende Ansatzpunkte, und damit Vorschläge für mögliche Artikelthemen, kommen uns dabei in den Sinn.

Als erstes sticht der beliebige Umgang mit Theorie ins Auge. Das foucaultsche Diktum vom Werkzeugkasten beherzigend, werden linke Theorien darauf durchforstet, ob sie diskriminierende -ismen entlarven. Diese werden dann aus ihrem theoretischen Kontext gerissen und lose nebeneinandergestellt. Die jedem Zusammenhang entbehrenden Listen von unerwünschten -ismen kennt jede, die gelegentlich in linken Veranstaltungsorten verkehrt. Dass die Theorietraditionen, aus denen sich beispielsweise die Begrifflichkeiten queerer Kritik entwickelt haben, schwerlich mit den Grundlagen einer Kritik des Antisemitismus zusammengehen, wird dabei geflissentlich unterschlagen. Wichtiger scheint es zu sein, neue -ismen dem Katalog hinzufügen zu können, da den Modus ihrer Anwendung im Zweifelsfalles ohnehin der Moralismus diktiert – sie also gar nicht mehr auf den Begriff gebracht werden müssen.

In Abwesenheit eines Begriffes von Gesellschaft werden konkrete Räume umso wichtiger, gedacht wahlweise als Freiräume oder als Schutzräume. Man orientiert sich an der Frage, wie gesellschaftliche Verhältnisse aus diesen Räumen ausgesperrt werden können. Dass dieses Projekt zum Scheitern verurteilt ist, ist evident. Nichtsdestoweniger wird auf diesem Wege die tatsächlich mögliche politische Arbeit in linken Zentren regelmäßig torpediert.

Durch die projektive Vorstellung einer befreiten Gesellschaft im Kleinen, die sich in bestimmten Räume realisieren könnte, wird der Neomoralismus zum Ticket. Wer seine Lehren verinnerlicht und sein Verhalten anpasst, darf teilhaben. Diese Teilhabe ist allerdings stets prekär. Denn wer gewogen und für zu leicht befunden wird, dem droht der Ausschluss. Die Art und Weise wie diese Verurteilungen vorgenommen werden, haben aber oft sehr viel mit dem sozialen Kapital der Beschuldigten zu tun, und sehr wenig damit tatsächlich Räume zu schaffen in denen emanzipatorisches Handeln möglich wird.

Dabei integriert der Neomoralismus durchaus Inhalte des klassischen Moralismus; konkrete individuelle Körper, insbesondere weibliche sind ihm grundsätzlich verdächtig – sie werden als diffus bedrohlich und schuldbelastet wahrgenommen, dementsprechend reglementiert, und die Bezugnahme auf sie streng sanktioniert. Gegenstand einer weiteren feministischen Kritik könnte die Frage sein, wie sich im Neomoralismus die Grundpfeiler patriarchaler Strukturen reproduzieren.

Einen weiteren Ansatzpunkt stellt das paradoxe neomoralistische Verhältnis zur Identität dar. In der Praxis ist diese offensichtlich völlig beliebig. Das ist erst einmal gut, denn die Freiheit sich selbst zu entwerfen ist ein Ziel emanzipatorischer Politik. Zugleich wird sie aber als Absolut gesetzt, als unhinterfragbare letzte Wahrheit über das jeweilige Individuum. Das geht so weit, dass wer bestimmte identitätsstiftende Theorien hinterfragt, den Vorwurf erntet ihre Anhängerinnen in den Selbstmord zu treiben und somit auch physisch zu Vernichten. An diese Identitätsparadoxie schließt sich eine Verschiebung des Diskriminierungsbegriffes an. Gemeinhin könnte man annehmen, dass Diskriminierung dort stattfindet, wo jemand aus der Gemeinschaft zu Transzendenz fähiger menschlicher Wesen ausgeschlossen, und auf die eine oder andere soziokulturell aufgeladene physische oder psychische Eigenschaft reduziert wird. Im Neomoralismus findet eine subtile Verschiebung des Diskriminierungsbegriffes statt, nach der diese dort vorliegt, wo die absolute und zugleich beliebige Identität nicht als Absolutum akzeptiert wird. Eine kritische Bestandsaufnahme könnte der Frage gelten, inwieweit dieser Diskriminierungsbegriff für linke Diskurse noch Relevanz haben kann. 

Abseits der begrifflichen Untersuchung lohnt sich auch ein Blick auf die neomoralistische Praxis. Denn diese scheitert konsequent daran, die von ihr angestrebten Zustände zu verwirklichen. Es drängt sich die Frage auf, ob das Verhältnis von Moral und Bigotterie, das für konservative Moralismen hinreichend dokumentiert ist, nicht auch dem Neomoralismus zu Grunde liegt.

Und um auch positive Elemente mit einzubeziehen, könnte die Frage untersucht werden, welche Ethik für um Emanzipation bemühte Gemeinschaften tatsächlich hilfreich ist, und ob sich nicht im Anarchosyndikalismus Grundlagen dafür entdecken lassen.

In der zweiten Ausgabe von "Tsveyfl – Dissensorientierte Zeitschrift" wollen wir uns daranmachen, die Eigenschaften des Neomoralismus näher zu bestimmen und sein begriffliches Verhältnis zum Anarchismus zu untersuchen. Jede, die sich vorstellen kann zu einem der skizzierten Themenfelder, oder zu einer vom Thema inspirierten Analyse, deren Perspektive in diesem Call nicht aufgeführt ist, einen Artikel zu verfassen, ist herzlich eingeladen sich an der Debatte zu beteiligen.

Abstracts (max. 1 Seite) werden bitte bis zum 15.01.2018 an tsveyfl@gmail.com geschickt. Namen und Kontaktmöglichkeit aller Autorinnen, sowie Eckdaten zu diesen sind beizufügen.


23. bis 29. Juli 2018 Utopie-Kongress in Berlin

Ziel dieses Kongresses ist es, mehr aus der bloßen Antihaltung gegen den Kapitalismus herauszukommen und unsere Visionen einer neuen Gesellschaft und deren Realisierung (!) nach vorne zu bringen.
Damit wir uns nicht (mal wieder) nur in unserer linksradikalen oder universitären Ecke aufhalten, sondern breite Teile der Bevölkerung mit unseren Visionen einer antikapitalistischen Gesellschaft erreichen, soll der Kongress in einer ganz speziellen Form ausgerichtet werden: Vor dem Hintergrund, dass viele Menschen einen Internetzugang haben, gerne spielen und oft dabei sind, wenn es darum geht etwas für umsonst zu gewinnen… will der Utopiekongress versuchen,  den Hype der Fußball-WM 2018 für die eigenen Zwecke zu nutzen. Was damit gemeint ist und wie ihr daran teilnehmen könnt, könnt ihr unter www.utopie-congress.org erfahren.
Wir würden uns freuen, wenn ihr diese Form akzeptieren könntet und eure Visionen einer nichtkapitalistischen Gesellschaft in Form der Anti-Kap-WM beim Utopie-Kongress präsentieren würdet.
Wenn ihr als Team nicht mitspielen wollt/könnt, aber dennoch den Kongress unterstützen wollt, gibt’s diverse Möglichkeiten ( z.B.: Übersetzen, Bereitstellen von Preisen, kochen etc.) Das Orga-Team könnt ihr anmailen unter info@utopie-congress.org      

P.S.: Weil es schon die ersten Nachfragen gab, deren Antworten wohl nicht aus der Website hervorgehen… hier noch weitere Infos:

Jede*r wird die Grundformen jedes Länderspieles kennen: Es werden die Nationalhymnen gespielt, Wimpeltausch, Shake-Hands, Schiedsrichter losen aus, welches Team beginnt, Teams haben unterschiedliche Trikots, Spieler spielen auf 11 verschiedenen Positionen; das Ziel ist innerhalb von 2x45 min mehr Tore zu schießen als der Gegner. Es gibt Fouls, Elfmeter, Einwürfe, Abseits, Freistöße und ein Schiedsrichtergespann, was immer entscheidet. – Und alle diese Elemente werden beim Utopia-Kongress vorkommen. Das ist besonders wichtig, weil eine Woche davor haben diese Rituale Millionen von Zuschauern 4 Wochen lang am Bildschirm mit Spannung verfolgt, um ihrem Team die Daumen für einen Sieg zu drücken.
Und dieser Hype der Fußball-WM, der quasi noch in der Luft liegt, soll für den Utopie-Kongress benutzt werden. Er könnte z.B. in normalen Medien beworben werden mit: Die WM ist noch nicht zu Ende“ „Die erste WM, wo sie mitspielen und Preise gewinnen können.“ etc. – Es geht nämlich nicht in erster Linie um die 500 oder 1000 Menschen im Saal, die den Utopie-Kongress live erleben, sondern um die (hoffentlich) Zigtausenden, die auf der ganzen Welt per livestream den Kongress verfolgen und quasi per Voting und e-Maileingaben den „Spielverlauf“ beeinflussen können.

Was ist alles anders zu einer Fußball-WM:
Es gibt keine 11 Spieler/Team, sondern nur 1 oder 2, die aber auf allen 11 Positionen spielen.
Statt Nationalhymne werden die entsprechenden „Freiheitssongs“ der jeweiligen Teams gespielt.
Die Trikots und Wimpel bestehen aus dem Namen/Logo (z.B. Utopie ist machbar, RTL/Parecon) der Teams.
Die Teams können auch geschlechtlich gemischt sein.
Die Zuschauer*innen können alle 15 min voten, welches Team Tore geschossen hat. Außerdem können sie Eingaben machen, die/der Schiedsrichter*in aufnehmen kann.
Der/die Schiedsrichter*in bestimmt, wo gerade der Ball ist.

Das Spielfeld ist ein Raum mit Toren Anzeigetafel, wo die 11 Positionen aufgezeichnet sind:
Tor = Grundbedürfnisse
Verteidigung = Ökonomie-Mitbestimmung/Staatsform-Produktion/Distribution- Ethik
Mittelfeld = Eigentum-Umgehen mit Regelbrecher*innen-Erziehung/Schule/Ausbildung
Angriff = Forschung-Realisierung-Ökologie

Der/die Utopie-Kongress-Spieler*in steht auf einem Feld solange mit einem richtigen Ball (und referiert zu diesem Thema) bis der/die Schiedsrichter*in ihm/ihr den Ball wegnimmt und dem/der Gegner*in zuspielt.
Und natürlich soll es auch – wie bei einem richtigen WM-Turnier – Gruppenspiele, Halbfinale und Finale geben. Wenn aber hier von Verlierer*innen/Gewinner*innen, Gegner*innen und Kampf gesprochen wird, dann soll allen teilnehmenden Teams ja wohl klar sein, dass es darum in Wirklichkeit nicht geht. Wir ziehen doch alle am gleichen Strang. Wir wollen den Kapitalismus abschaffen und eine freie, selbstbestimmte und friedliche Welt für alle Menschen aufbauen. Der spielerische, showartige Rahmen dient doch nur dazu möglichst viele Menschen auf unsere Vorstellungen aufmerksam zu machen. – Ein spezielles Briefing vor Beginn des Kongresses/Turniers mit allen Teams und den Schiedsrichter*innen wird das noch mal schlußendlich klarstellen.

 


Schaut euch mal den Blog an: https://victoryviktoria.wordpress.com/
Es lohnt sich.
Insbesondere dieser Beitrag: https://victoryviktoria.wordpress.com/2017/08/28/anarchismus-in-deutschland-im-jahr-2017-wir-leben-die-anarchie/


Kulturdenkmal Bakuninhütte

Von drei deutschen Staaten seit 1933 enteignet / beschlagnahmt / in Beschlag genommen (Nazi-Reich, DDR und neue BRD), wird die nach dem zeitweise in Deutschland lebenden 1848er Sozialrevolutionär Michael Bakunin benannte Bakuninhütte bei Meiningen / Thür. nun offiziell zum sozialkulturellen Denkmal und erhält eine Denkmalschutzplakette.

Beim Denkmalfest am 27. August 2017 ab 14 Uhr wird die Plakette feierlich angebracht. Mehr Informationen siehe unten.


Historische Postkarte zu Gunsten des Hüttenbaufonds.

http://de.geomapedia.org/information/bakuninh%C3%BCtte.html

Die Bakuninhütte entstand in den 1920er Jahren auf einer Selbstversorgungsfläche notleidender Arbeiterfamilien. Sie ist vermutlich das einzige noch erhaltene Kulturdenkmal der anarcho-syndikalistischen Bewegung Deutschlands der Zwischenkriegszeit

27. August 2017 ab 14 Uhr - Die Bakuninhütte bekommt ein Denkmalschild

Im September 2015 wurde die Bakuninhütte aus geschichtlichen und wissenschaftlichen Gründen als Kulturdenkmal unter Denkmalschutz gestellt. Die vorgenommene Beurteilung basierte wesentlich auf dem Material, das der Verein in langjähriger Arbeit zusammenstellte.

Mit Grußworten von:

Dr. Werner Abel, Historiker
Rolf Baumann, Beigeordneter des Landrats (SM)
Stefan Biermann, Thüringer Staatskanzlei, Referat 43, Referatsleiter, stellvertr. Abteilungsleiter
Fabian Giesder, Bürgermeister Meiningen
Dr. Bertram Lucke, Thüringisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Gebietsreferat Denkmalerfassung
Axel Wirth, Kreisheimatpfleger (SM)
Sandro Witt, Stellvertretender DGB-Bezirksvorsitzender Hessen-Thüringen

Feier * Musik * Führungen

Für musikalische Unterhaltung sorgen der Chor des Henfling-Gymnasiums, Meiningen, mit Volksliedern und das Mühsam-Projekt aus Mehmels (Akkordeon, Fiddle und Concertina) mit vertonten Gedichten von Erich Mühsam.
Für das leibliche Wohl sorgt der Feuerwehrverein Meiningen e.V. Führungen über das historische Gelände runden das Programm ab.

 Wanderung

Eine geführte Wanderung zur Bakuninhütte wird angeboten:
Treffpunkt ist am Marktplatz Meiningen (Kirche) um 11:30 Uhr

Tag des offenen Denkmals

Am Sonntag, 10. September 2017, von 11:30–16:00 Uhr ist die Bakuninhütte am diesjährigen Tag des offenen Denkmals für alle Interessierten geöffnet. Es werden historische Führungen angeboten. Für Essen und Trinken gegen Spende ist gesorgt.

http://www.bakuninhuette.de/index.php?page=aktuelles&rubrik=Neuigkeiten


aktuelle anarchistische literarische Texte

Die HerausgeberInnengemeinschaft irrliche - http://www.irrliche.org - ist ein Projekt, dass primär aktuelle anarchistische literarische Texte, Theaterstücke usw. zugänglich macht. Die Durchsetzung einer alternativen Gesellschaft muss, um erfolgreich zu sein, nicht nur Institutionen verändern, sondern auch das Subjekt selbst und die 'privaten' Verhältnisse. Hier sind Kunst und Literatur wesentlich wirksam. Alternative Literatur ist nicht Literatur, die wohlmeinende politische Propaganda verbreitet, sondern eine Literatur, die unser subjektives Leben von Grund auf in Frage stellt. Das Private ist politisch und in diesem Sinn ist Literatur über das Private politisch.

Es wurde gerade ein Relaunch der Seite http://www.irrliche.org erstellt. Die Arbeit nutzt aber nichts, wenn niemand sie aufruft. Deshalb die Bitte an Euch: Verlinkt bitte die Seite, falls Ihr Möglichkeiten dazu auf eigenen Webseiten habt, und weist über andere Foren - Web 2.0 - darauf hin. Die Texte auf der Seite dürfen alle auch einzeln frei weiterverbreitet werden (CC BY SA).


Begriffschaos: Nicht alles, was brennt, ist Anarchie

90 Prozent der Politik besteht aus Wortgefummel. Nach dem G20-Elend hoch im Kurs: das Rumgeschmeiße mit dem Anarchie-Begriff. Keine gute Idee.

Eine Kolumne bei Spiegel online von Margarete Stokowski

Eine unaufgeregte Begriffsauseinandersetzung in diesen politsch aufgeregten Zeiten.

Hier geht es zum Artikel: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/g20-gipfel-in-hamburg-nicht-alles-was-brennt-ist-anarchie-kolumne-stokowski-a-1157120.html

Graffiti in Hamburg


Pressemitteilung

IV. Anarchistische Buchmesse in Mannheim

Vom 21. bis 23. April fand zum vierten Mal die Anarchistische Buchmesse Mannheim im Jugendkulturzentrum Forum statt. Auf rund 250 m² boten verschiedene Verlage, Buchhändler und Antiquariate Publikationen rund um die anarchistische Bewegung dar. Das Rahmenprogramm offerierte dem Publikum über zwanzig Buchvorstellungen und Diskussionen. Neben den Buchmessen in Biel und Wien handelt es sich bei der Buchmesse in Mannheim um die einzige derartige Veranstaltung mit explizit anarchistischem Bezug im deutschsprachigen Raum.

„Seit dem Beginn 2011 wächst die Messe beständig. Im Vergleich zu 2015 konnten wir einen weiteren deutlichen Publikumszulauf in diesem Jahr feststellen. Anarchistische Theorie und Praxis befinden sich seit einigen Jahren im Aufwind. Libertäre Literatur und Informationen, gemeinsamer Austausch und Diskussionen wie zum Beispiel auf unserer Buchmesse spielen dabei eine große Rolle“, betont die Anarchistische Gruppe Mannheim (AGM).

Die AGM organisiert alle zwei Jahre eine anarchistische Buchmesse. Themenschwerpunkte wie die Digitalisierung der Gesellschaft, soziale Kämpfe im internationalen Kontext und libertäre Literatur bestimmten das diesjährige Programm.

So berichtete etwa Simon Schaupp über die Folgen der Digitalisierung und stellte sein Buch "Digitale Selbstüberwachung. Self-Tracking im kybernetischen Kapitalismus" vor. Zur Eröffnung der Buchmesse wurde das Theaterstück „Illegale Helfer“ nach dem Konzept des Teatro Occupato aufgeführt. In einer fesselnden Präsentation berichtete der Arzt Dr. Michael Wilk vor einem vollen Saal über seine Erlebnisse zu Kriegsfolgen und Selbstverwaltung in Rojava (Westkurdistan). Aber auch regionale Netzwerke stellten sich vor, wie das Anarchistische Netzwerk Südwest.

Zahlreiche libertäre und anarchistische Publikationen erschienen in jüngster Zeit auch in deutscher Sprache. Vielerorts gründeten sich anarchistische Gruppen, die sich teilweise, wie auch die AGM, in der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen (FdA) organisieren.

Die Zeitschrift "Gaidao" der anarchistischen Föderation veröffentlichte zur Mannheimer Buchmesse eine Sondernummer mit dem ausführlichen Begleitprogramm der Buchmesse.

Die Anarchistische Buchmesse konnte darüber hinaus weitere Medienpartner gewinnen. Die AGM bedankt sich besonders bei der "Graswurzelrevolution", der "Contraste", den "BeobachterNews", der "Le monde diplomatique" und anderen für die Unterstützung der Werbung für die Buchmesse.

Unser besonderer Dank gilt den Veranstaltungsorten Jugendkulturzentrum FORUM und dem Jugendzentrum in Selbstverwaltung "Friedrich Dürr" für die gute Kooperation und solidarische Unterstützung.

Die sehr positiven Rückmeldungen des Publikums, der Verlage und Ausstellenden sowie der Referierenden ermutigt die AGM im Frühjahr 2019 die fünfte Anarchistische Buchmesse Mannheim zu veranstalten.

23. April 2017
Anarchistische Gruppe Mannheim

www.anarchie-mannheim.de, info@anarchie-mannheim.de


„Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie verboten.“

Anarchistische Parteinahmen

Zur Geschichte und Perspektive anarchistischer Parteien

ein A-Laden-im-Exil-Impulsvortrag zur Diskussion von R@lf G. Landmesser 2016 im Baiz/Berlin

Hier der Link: http://uepd.de/wordpress/de/2015/09/14/anarchistische-parteinahmen/


Spendenaufruf für einen gut finanzierten Anarchismus ;-)

Den gelungenen Aprilscherz aus dem A-Laden Berlin (angebliche Großspende für den A-Laden) wollen wir zum Anlass nehmen, auf die finanzielle Misere des A-Ladens aber auch vieler anderer anarchistischen Projekte hinzuweisen. Aktives Engagement ist gut und wichtig. Aber "passives" Enagement in Form von finanziellen Zuwendungen - vor allem regelmäßig - ist ebenso wichtig. Ihr müsst nur einmal aktiv werden und einen Dauerauftrag einrichten. Als Richtschnur für einen monatlichen Beitrag sollten mindestens ein Prozent eures verfügbaren Nettoeinkommens gelten. Nach oben gibt es selbstverständlich keine Grenzen. Durch die Kollektivität kleiner regelmäßiger Spenden können auch ganz große Dinge entstehen. Eine Faustregel könnte sein, dass ihr Läden, Projekte, Gruppen in eurer Stadt bzw. Region unterstützt. Auf geht's - gebt euch einen Ruck, falls ihr nicht sowieso schon regelmäßig spendet.

Auf unserer Homepage findet ihr z. B. unter A- Links viele Gruppen und Projekte, die ihr unterstützen könnt.

Wer zu faul zum Suchen ist und gleich für ein konkretes Projekt loslegen will:
Daueraufträge für den A-Laden Berlin können auf folgendes Konto eingerichtet werden:
Freunde der direkten Aktion (FddA), Konto-Nr.: 489 767 107, BLZ: 100 100 10, Postbank Berlin, IBAN: DE93 1001 0010 0489 7671 07, BIC (SWIFT): PBNKDEFF

Kuba: Fundraising-Kampagne für ein Libertäres Soziales Zentrum mit Bibliothek

https://www.gofundme.com/gg2wrcac - Jeder noch so kleine Betrag hilft!

Nach vielen Jahren öffnen sich die Grenzen und mit den Veränderungen in Kuba ergeben sich neue Möglichkeiten und Gefahren für die kubanische Gesellschaft. Es ist daher unabdinglich, die Arbeit derer zu stärken, die von Kuba aus einen kritischen, antikapitalistischen und antiautoritären Blick auf ein System haben, dessen Auswirkungen sich jeden Tag mit zunehmender Deutlichkeit im nationalen Geschehen zeigen.

Nach mehr als einem Jahrzehnt der sozialen und politischen Aktivitäten im Observatorio Crítico Cubano und fünf Jahren als Teil der anarchistischen Gruppe Taller Libertario Alfredo Lopez (TLAL) haben wir erkannt, dass eines der Hauptprobleme für unsere Arbeit und die Ausweitung unserer sozialen Kämpfe das Fehlen eines festen Ortes ist, von dem aus wir unsere Community entwickeln und unsere Identität stärker und nachhaltiger ausprägen können.

Wer sind wir?
TLAL ist ein dezidiert anarchistisches Kollektiv mit einer konstanten, jahrelangen Aktivität. Dabei waren wir bestrebt, unsere Ansätze zu radikalisieren und gleichzeitig tief in der kubanischen Gesellschaft und ihren Communities verwurzelt zu bleiben. In kurzer Zeit ist es uns gelungen, das Libertäre Frühlingstreffen in Havanna (Jornadas Primavera Libertaria) als jährliches Ereignis zu etablieren, bei dem wir versuchen anarchistische oder libertäre Aktionen und Diskussionen zusammenzuführen. Darüber hinaus sind wir Herausgeber*innen einer bescheidenen gedruckten erscheinenden Zeitschrift „Tierra Nueva!“, mit der wir – nicht ohne Schwierigkeiten – versuchen, unsere kritischen Sichtweisen der normalen Bevölkerung näherzubringen, die kein Internet hat und den Großteil der kubanischen Gesellschaft ausmacht. Außerdem sind wie bestrebt, die freiheitlichen, anarch@-syndikalistischen und ökologischen Ideale voranzubringen, die in der Geschichte dieses Landes bereits vor dem Sieg der Revolution 1959 präsent waren und deren Auswirkungen noch heute aus kleinen versteckten Ritzen des aktuellen kubanischen Systems dringen.

Eines der größten Projekte, die wir derzeit vorantreiben, ist die im März 2015 gemeinsam mit anderen Genoss*innen der Region gegründete Anarchistischen Föderation in Mittelamerika und der Karibik (F.A.C.C.), ein Netzwerk, das noch sehr viel Potential verspricht.

Um das Tempo der Projekte und Aktionen beizubehalten, benötigen wir einen physischen Raum – um zusammenkommen und uns in praktischer Solidarität zu üben, um die Ideen des Kooperativismus, der Horizontalität, der Selbstorganisation und der Autonomie zu erproben.

Was suchen wir?
Angesichts der praktischen Unmöglichkeit, in Kuba einen Raum anzumieten, ist unser Vorschlag der Kauf einer Immobilie, in Form eines Hauses oder einer Wohnung, um dort unser Libertäres Soziales Zentrum und Bibliothek gründen zu können. Der Ort soll nicht nur als ständiger Sitz der anarchistischen Gruppe Taller Libertario Alfredo Lopez (TLAL) für Treffen und andere Aktivitäten zur Verfügung stehen, sondern auch eine libertäre Bibliothek beherbergen. Diese wird sich aus den jahrelang angesammelten Materialen zusammensetzen: inlöndische und ausländische Schenkungen sowie selbst erworbenes Material. Dazu gehören unterschiedlichste digitale und Printformate: periodische oder einmalige Erscheinungen, digital oder analog, CDs, DVDs, Filme, Audios usw. Vorzug bekommen die Materialien, die sich direkt oder indirekt auf den Anarchismus beziehen, jedoch werden auch jene Materialien, die sich aus jedweder politischen Perspektive den sozialen Kämpfen in der Geschichte widmen, ebenfalls präsent sein.

Andererseits werden auch die für ein soziales Zentrum typischen Aktivitäten stattfinden; Vorträge, Events, Treffen, Küche für alle, Präsentation von Texten, Partys, Filmbesprechungen, Austausch mit ausländischen oder inländischen Besucher*innen aus anderen Provinzen, Konzerte, Lesungen, Ausstellungen, Werkstätten und vieles mehr.

Wie viel benötigen wir?
Für den Kauf benötigen wir 12.000 Euro. Bei unseren letzten Reisen nach Frankreich und Spanien kamen dank der Solidarität unserer Genoss*innen mehr als 1.000 Euro zusammen. Darum bitten wir euch bei diesem Crowdfunding-Projekt um einen Gesamtbetrag von 11.000 Euro.

Warum fragen wir?
Weil wir keine Fördergelder von Staaten, Regierungen oder NGOs bekommen. Das möchten wir auch gar nicht, um unsere völlige Unabhängigkeit zu sichern und uns nicht irgendwelchen politischen Programmen unterordnen zu müssen. Manchmal bekommen wir Spenden von Gruppen oder Einzelpersonen, die unsere Prinzipien selbstlos und ohne Vorbedingungen unterstützen. Unsere Praxis erzeugt auch keinerlei Profit, eher im Gegenteil. Es sollte auch klar sein, dass mit dem Durchschnittsverdienst in Kuba (20 $ im Monat) nicht die hohen Kosten einer Unterkunft gedeckt werden können. Zumindest nicht mit ehrlicher Arbeit, bei der niemand ausgebeutet wird.

Wer wird vom sozialen Zentrum und der Bibliothek profitieren?
Erstmal alle, die Mitglieder der TLAL sind und unbezahlt in den Räumen arbeiten. Das schließt auch die Leute ein, die dort tatsächlich leben werden und das Gebäude betreuen. Jenseits von TLAL wird es die uns umgebende Community sein, da wir vorhaben, Bindungen mit der Nachbarschaft einzugehen und unseren Raum zur Verfügung zu stellen. Für uns würde ein solches Projekt keinen Sinn ergeben, wenn es losgelöst wäre von den Nöten und Personen, die es umgeben.

Die Projekte des Observatorio Crítico, in dem wir weiter aktiv bleiben werden, sollen ebenfalls die Büros nutzen können, um auf diese Weise ihre Aktivitäten weiter ausbauen zu können. Darüber hinaus werden kubanische und internationale Studierende und Forscher*innen in der Bibliothek einzigartige und kostbare Informationsquellen finden.

Und selbstverständlich werden auch alle libertären und antikapitalistischen Besucher*innen im sozialen Zentrum aufgenommen werden, ebenso wie andere Personen, die unserer Solidarität bedürfen.

Was bekommen die Spender*innen zurück?
Wir haben nicht viel Material, das wir im Gegenzug zurückgeben können, nur unsere Dankbarkeit und gute Stimmung. Natürlich haben alle Spender*innen Platz in unserem Zentrum in Kuba und Zugriff auf alle Annehmlichkeiten desselben.

Darüber hinaus würden wir, wenn ihr einverstanden seid, eure E-Mail-Adressen in unseren Mail-Verteiler aufnehmen, damit ihr regelmäßig die kubanische libertäre Zeitung „Tierra Nueva!“ erhaltet.

Für diejenigen, die ihre Namen veröffentlicht sehen wollen, haben wir eine Unterstützerliste auf unserer Webseite, wo diejenigen aufgeführt sind, die uns geholfen haben, unser Projekt zu realisieren. Alle, die beigetragen haben, werden wir einen ausführlichen Bericht zukommen lassen, wo wir beschreiben, in welcher Weise die Gelder genutzt wurden.

Eure Mithilfe ist entscheidend, wenn wir antikapitalistische und libertäre Ideen in Kuba und der Karibik voranbringen wollen!

Fundraising-Seite: http://www.gofundme.com/gg2wrcac


Neuerscheinungen im AV-Verlag

http://www.edition-av.de/images/kischinew.jpg

Kischinew - Das Pogrom 1903
herausgegeben von Andreas W. Hohmann und Jürgen Mümken
ISBN 978-3-86841-123-2
246 Seiten
16 €
http://www.edition-av.de/buecher/kischinew.html

http://www.edition-av.de/images/nyborg-2-newyork01.jpg

Ernest Nybørg
Lena Halberg - New York '01

Thriller
ISBN 978-3-86841-128-7
310 Seiten
14,50 €
http://www.edition-av.de/buecher/nyborg-2-newyork01.html

http://www.edition-av.de/images/machno_2.jpg

Valentin Tschepego (Hrsg.)
MACHNO. Zeugnisse einer Bewegung
Band 2: Aus Machnos Feder
ISBN 978-3-86841-159-1
138 Seiten
12 €
http://www.edition-av.de/buecher/machno_2.html

http://www.edition-av.de/images/sattler-risse_im_gesicht.jpg

Renate Sattler
Risse im Gesicht
Roman
ISBN 978-3-86841-157-7
211 Seiten
16 €
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Gustav Landauer
Friedrich Hölderlin in seinen Gedichten
Hrsg., kommentiert, mit einer Einleitung sowie einem Register versehen von Siegbert Wolf. Illustrationen von Uwe Rausch.
ISBN 978-3-86841-152-2
159 Seiten
18 €
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Mathias Mendyka
Libertäre Schulkritik und anarchistische Pädagogik

ISBN 978-3-86841-155-3
123 Seiten
14 €
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Hans Jürgen Degen
Anarchismus in Deutschland 1945 - 1960
Die Föderation Freiheitlicher Sozialisten
ISBN 978-3-86841-115-9
523 Seiten
24,50 €
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Ne znam - Zeitschrift für Anarchismusforschung
Nummer 2 | Herbst 2015

Herausgeber von Philippe Kellermann
ISBN 978-3-86841-153-9
146 Seiten
12 €
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Paul Le Goupil
Résistance und Todesmarsch

Ein Franzose in Buchenwald, Halberstadt und Langenstein
Übersetzt und bearbeitet von Pierre Dietz
ISBN 978-3-86841-137-9
424 Seiten
16 €
http://www.edition-av.de/buecher/lepoupil.html

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Syfo- Forschung & Bewegung
Mitteilungen des Instituts für Syndikalismusforschung - Nr. 5 - 2015

ISSN 2192-6980
ISBN 978-3-86841-138-6
121 Seiten
10 Euro
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Werner Abel & Enrico Hilbert
„Sie werden nicht durchkommen“
Deutsche an der Seite der Spanischen Republik und der sozialen Revolution
unter Mitarbeit von Harald Wittstock, Friedrich Villis und Dieter Nelles
ISBN 978-3-86841-112-6
570 S.
45 €
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Helge Döhring (Hg.)
Fritz Oerter: Texte gegen Krieg und Reaktion
Reihe: Kapital braucht Kriege - Wir nicht! AnarchistInnen und SyndikalistInnen im I. Weltkrieg.
Band 4
ISBN 978-3-86841-116-4
174 Seiten
16 €
http://www.edition-av.de/buecher/doering_oertner.html

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Martin Veith
Militant!
Stefan Gheorghiu und die revolutionäre Arbeiterbewegung Rumäniens
ISBN 978-3-86841-134-8
296 Seiten
19,90 €
http://www.edition-av.de/buecher/militant.html
 

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Günter Rückert
Das Karbidkommando
Edelweißpiraten gegen Miesmolche
Herausgegeben von Heiko Koch
 
ISBN 978-3-86841-142-3
64 Seiten
14 €
http://www.edition-av.de/buecher/edelweisspiraten.html

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Ruth Weiss
WEGE IM HARTEN GRAS
Erinnerungen an Deutschland, Südafrika und England
Mit einem Nachwort von Nadine Gordimer
ISBN 978-3-86841-162-1
306Seiten
18 €
http://www.edition-av.de/buecher/ruth_weiss-biographie.html

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Oskar Kanehl
„Kein Mensch hat das Recht, für Ruhe und Ordnung zu sorgen“
Herausgegeben und eingeleitet von Wolfgang Haug
ISBN 978-3-86841-146-1
400Seiten
18 €
http://www.edition-av.de/buecher/kanehl.html

http://www.edition-av.de/images/anarchismus_und_geschlechterverhaeltnisse_1.jpg

Anarchismus und Geschlechterverhältnisse
Band 1
Herausgegeben von Philippe Kellermann
ISBN 978-3-86841-139-3
206 Seiten
16 €
http://www.edition-av.de/buecher/anarchismus_und_geschlechterverhaeltnisse_1.html

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Lutz Finkeldey
Im Kino der Gesellschaft
Eine soziologische Skizze zwischen Wirklichkeit und Wahrheit 
ISBN 978-3-86841-154-6
337 Seiten
18 €
http://www.edition-av.de/buecher/finkeldey_kino.html

http://www.edition-av.de/images/ne_znam_3.jpg

Ne znam - Zeitschrift für Anarchismusforschung
Nummer 3 | Frühjahr 2016
Herausgeben von Philippe Kellermann
ISBN 978-3-86841-161-4
178 Seiten
12 €
http://www.edition-av.de/buecher/ne_znam_3.html

Werner Abel, Enrico Hilbert & Harald Wittstock
„Sie werden nicht durchkommen“
Deutsche an der Seite der Spanischen Republik und der sozialen Revolution.
Band 2: Bilder und Materialien

ISBN 978-3-86841-113-3
330 S.
24,50 €

http://www.edition-av.de/buecher/sie_werden_nicht_durchkommen_2.html

David H.T. Wong:
Flucht zum Goldenen Berg
Comic

ISBN 978-3-86841-144-7
243 Seiten
19,90 €

http://www.edition-av.de/buecher/wong.html

Miriam Magall
Kindheit in Ägypten
Roman

ISBN 978-3-86841-111-9
340 Seiten
18 €

http://www.edition-av.de/buecher/magall-kindheit_in_aegypten.html

Sulamith Sparre
La Liberté  - die Freiheit ist eine Frau
Der Kampf der Frauen um ihre Bürger- und Menschenrechte in der Französischen Revolution

ISBN 978-3-86841-163-8
500 Seiten
24,50 €

http://www.edition-av.de/buecher/sparre-la_liberte.html

Sarah Endsee
Der Tag dazwischen
Kriminalroman

ISBN978-3-86841148-5
352 Seiten
18 €

http://www.edition-av.de/buecher/der_tag_dazwischen.html

Günter Rückert
Das Karbidkommando
Edelweißpiraten gegen Miesmolche
Comic

ISBN 978-3-86841-142-3
64 Seiten
14 €

http://www.edition-av.de/buecher/edelweisspiraten.html

Oskar Kanehl
„Kein Mensch hat das Recht, für Ruhe und Ordnung zu sorgen“
Herausgegeben und eingeleitet von Wolfgang Haug

ISBN 978-3-86841-146-1
400Seiten
18 €

http://www.edition-av.de/buecher/kanehl.html

Ruth Weiss
ZIMBABWES DIKTATOR

Die Perle, die den Glanz verlor

ISBN 978-3-86841-175-1
156 Seiten
14,90 €

http://www.edition-av.de/buecher/weiss-simbabwe.html

Andreas Losch, Thomas Reichert und Johannes Waßmer (Hrsg.)
»Alles in der Schrift ist echte Gesprochenheit«

Martin Buber und die Verdeutschung der Schrift
Martin Buber-Studien 2

ISBN 978-3-86841-117-1
294 Seiten
19,90 €

http://www.edition-av.de/buecher/buber-studien_2.html

Steckbriefe
gegen Eisner, Kurt und Genossen wegen Landesverrates
Ein Lesebuch über Münchner Revolutionärinnen und Revolutionäre im Januar 1918
herausgegeben von Cornelia Naumann und Günther Gerstenberg

ISBN 978-3-86841-173-7
310 Seiten
24,90 €

http://www.edition-av.de/buecher/steckbriefe.html

Ernest Nybørg
Lena Halberg - London '05
Thriller
Der dritte Teil der Trilogie über die Verflechtungen von Politik, Geheimdiensten und Rüstungsindustrie
ISBN 978-3-86841-123-0
314 Seiten
14,50 €

http://www.edition-av.de/buecher/nyborg-3-london05.html

Gustav Landauer
Die Revolution
Textkritische Ausgabe der Erstauflage
Hrsg., kommentiert, mit einer Einleitung sowie einem Register versehen von Siegbert Wolf. Illustrationen von Uwe Rausch.
ISBN 978-3-86841-168-3
192 Seiten
18 €
http://www.edition-av.de/buecher/landauer13.html

Ruth Weiss
Die Löws
Der Aufstieg
Eine jüdische Familiensaga in Deutschland - Band 3

Roman
ISBN 978-3-86841-169-0
247 Seiten
16 €
http://www.edition-av.de/buecher/weiss-die_loews_3.html

Augustin Souchy
Die tragische Woche im Mai 1937
eingeleitet und herausgegeben von Wolfgang Haug
ISBN 978-3-86841-164-5
169 Seiten
16 €
http://www.edition-av.de/buecher/souchy-mai_1937.html

 

Heinz Ratz
Taumel ist mein Leben

Gedichte

ISBN 978-3-86841-186-7
98 Seiten
10 €

http://www.edition-av.de/buecher/ratz-taumel_ist_mein_leben.html

 

Wolfram Beyer (Hrsg.)
INTERNATIONALE DER KRIEGSDIENSTGEGNER/INNEN
1947 - 2017

Beiträge zur Geschichte
Pazifismus – Antimilitarismus – Gewaltfreiheit - Widerstand gegen den Krieg

ISBN978-3-86841-187-4
129 Seiten
14 €

http://www.edition-av.de/buecher/idk.html

 

Gruppe russischer Anarchisten in Deutschland
Die Verfolgung des Anarchismus in Sowjetrussland (1918 - 1922)
Herausgegeben von Philippe Kellermann

ISBN 978-3-86841-184-3
259 Seiten
17 €

http://www.edition-av.de/buecher/verfolgung_des_anarchismus_in_sowjetrussland.html

 

 

 

Miriam Magall
„O Deutschland, deine Dichter und Denker!“

Wie deutsche Schriftsteller, Politiker und Kirchen Juden und Israel heute sehen
ISBN 978-3-86841-150-8
194 Seiten
18 €

http://www.edition-av.de/buecher/magall-dichter_und_denker.html

 

 

Michael Englishman
163256: laut und klar
Aus der Asche des Holocaust

ISBN 978-3-86841-143-0
228 Seiten
16 €

http://www.edition-av.de/buecher/englishman.html

 

 

Helge Döhring
Anarcho-Syndikalismus

Einführung in die Theorie und Geschichte einer internationalen sozialistischen Arbeiterbewegung

ISBN 978-3-86841-143-0
228 Seiten
16 €

http://www.edition-av.de/buecher/doehring-anarchosyndikalismus.html


Anfang November 2015 startete die offizielle dna merch Crowdfunding-Kampagne! dna merch handelt mit bedruckten T-Shirts aus indischer Biobaumwolle, die in Kroatien von einer selbst-organisierten Arbeiterinnen-Kooperative genäht werden!

Von jedem verkauften T-Shirt geht ein Euro an das ExChains-Netzwerk von tie. Dieses internationale Gewerkschaftsnetzwerk bringt seit mehr als 10 Jahren Beschäftigte der Bekleidungsindustrie, von VerkäuferInnen im Einzelhandel bis zu den NäherInnen in Asien, zusammen.

Werdet Teil eines grenzüberschreitenden Projekts und unterstützt mit limitierten T-Shirts ArbeiterInnen in Kroatien und Südasien! Bitte unterstützt diese Crowdfunding-Kampage zahlreich und teilt diese Nachricht breit in euren Netzwerken!

Hier geht es zur Crowdfunding-Website und hier zu dna merch auf Facebook.


Fernseh-Interview mit David Graeber zu Anarchismus, Schulden, Geld und der Idee des bedingungslosen Grundeinkommen
http://www.grundeinkommen.ch/srf-sternstunde-philosophie-mit-david-graeber/

David Graeber ist Professor für Anthropologie in England. Er hat ein sensationelles Buch geschrieben zur Geschichte von Schulden. Graeber zeigt darin auf, dass seit der Erfindung des Kredits (und damit des Geldes) vor 5000 Jahren das Versprechen auf Rückzahlung die Menschen in die Sklaverei treibt. Und er zeigt auf, dass das Mittel eines Schulderlass oder Schuldenschnittes in der Geschichte immer wieder praktiziert wurde und auch heute eine relevates und vielleicht notwendiges Mittel sein könnte zum Ausstieg aus der weltweiten Schuldenkrise.


Hier ein Aufruf von des Internet-Providers FREE!: Das FREE! Projekt benötigt mehr Nutzer und Nutzerinnen, um die Finanzierung zu sichern.

Leider hat ein bisher sehr großzügiger Nutzer des FREE!-Projekts für uns vollkommen überraschend die Zusammenarbeit beendet. Und noch ein weiteres großes Projekt hat die in Anspruch genommenen Dienste stark reduziert. Dadurch fehlen uns monatlich rund 1000 Euro zur Finanzierung des Betriebs. Du kannst Freunde, Verwandte oder Kollegen mit gmail, web.de, gmx usw. Adressen fragen ob sie nicht lieber ein FREE!-Postfach nutzen möchten. Anstatt mit den persönlichen Daten zu bezahlen, ist zwar ein kleiner Unkostenbeitrag erforderlich, aber dafür gibt es bei FREE! keine Abhörschnittstelle und die Server werden mit Ökostrom betrieben.
Was ist FREE? Das FREE! Projekt wurde Anfang 1991 vom gemeinnützigen Verein Wissenschaftsladen Dortmund e.V. ins Leben gerufen. Ziel war und ist die Nutzung neuer Formen elektronischer Kommunikation zur Förderung eines freien und unzensierten Informationsaustauschs für interessierte Individuen und Gruppen.

Alles weitere Wissenswerte über das FREE! Projekt gibt es unter   http://www.free.de/about/


Urkommunismus: Utopie - das Erbe einer fer nen Vergangenheit - Entstehung und Entfaltung einer egalitären Gesellschaft von Bernhard Brosius

Nach der Verbrennung der sozialistischen Utopie im Stalinismus hat die Entdeckung jener Gesellschaft (der von Catal Hüyük in der heutigen Türkei) eine besondere Bedeutung erhalten. Sie ermöglicht es, empirische Erfahrungen zu sammeln und gibt ein Beispiel für die Beziehungen zwischen kommunistischen Produktionsverhältnissen und den gesellschaftlichen Verhältnissen - und zwar bei einer Gesellschaft, die nicht 80 Jahre bestand, sondern 3.000 Jahre (ab 7200 v. Chr). Dass eine Entwicklung wie die beschriebene in der Steinzeit möglich war, bestätigt einmal mehr, dass nicht der technische Standard, sondern die gesellschaftlichen Verhältnisse über die Lebensqualität und den Gesellschaftscharakter entscheiden. Und was wäre heute möglich - auf dem heutigen Stand unserer technischen Entwicklung -, wenn wir endlich vernünftige gesellschaftliche Verhältnisse hätten...


n-tv-Interview mit Dr. Heide Göttner-Abendroth, der Begründerin der modernen Matriarchatsforschung: Wie lebt es sich im Matriarchat? "Frauenherrschaft? Das ist Unfug!"

Der Kabarettist Volker Pispers erklärt den Kapitalismus - sehenswert!

Marc-Uwe Kling: Wer hat uns verraten? - Ein Song über die SPD.


Anarchie ist Freiheit und Freude am Leben

Die Anarchie ist eine Quelle von Kreativität. Vom gesellschaftlichen Druck befreit, beginnen die Menschen ganz spontan zu erfinden, nach Schönheit und Intelligenz zu suchen, miteinander zu kommunizieren. In guter Erde können sogar die kleinsten Sachen zu großen Bäumen heranwachsen, die reiche Früchte tragen.
Revolutionsregel Nr. 54, in: Bernard Werber "Revolution der Ameisen", Dritter Band der Trilogie, Heyne-Verlag, 1998, S. 386


Was ist eigentlich Anarchie? - Ein immer noch und immer wieder aktueller Redebeitrag


„Ich bin nicht der Eigentümer des Anarchismus. Ich glaube nicht an Eigentum an Ideen. Der Anarchismus existierte vor mir, wie er nach mir existieren wird. Ich kann ihn nur für mich selbst interpretieren.“
Benjamin R. Tucker (in: „Liberty“, XI vom 30.11.1895, S. 3)


 
Umwelt und Klimaschutz mit Tempolimit

Vergleich von echtem Ökostrom


„Man wäre kein wahrer Anarchist, wenn man auf Grundsätzen beharren würde.“
Eva Demsik (in: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9159225.html)