A-Drache

anarch-o-mat - Bin ich ein/e Anarchist/in?


„Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen” — Warren Buffett (Multimilliardär)


Nein zu Ivanka Trump, der W20 und dem Feminismus des 1 %!

25. April 2017 um 18.30 Uhr

Unter den Linden 13/15, Berlin (Startpunkt); Brandenburger Tor (Endpunkt)

Im Rahmen des G20-Treffens in Deutschland findet vom 24. bis zum 26. April der Women’s Empowerment Summit (W20) in Berlin statt (http://www.w20-germany.org/de/). Die W20 repräsentiert die Interessen der Frauen, die Teil des globalen 1 % sind und danach streben, ihre auf Ausbeutung beruhenden Profite am Kapital noch zu vergrößern. Aber das „Empowerment“ dieser Frauen geschieht auf unsere Kosten. Die zeigt vor allem die Teilnahme von Ivanka Trump an dem Gipfel, die eine direkte Nutznießerin des geschäftlichen und politischen Imperiums ihres Vaters ist, aber schweigt, wenn dieser die Zuschüsse für das weibliche Gesundheitswesen streicht, Immigranten zum Sündenbock erklärt, Flüchtlingen die Einreise verweigert und den Nahen Osten bombardiert.

Das krönende Event der W20 ist ihr Gala-Abend am 25. April, der von der Deutschen Bank gehostet wird. Diese unternimmt damit den zynischen Versuch, ihre eigenen Geschichte durch „Pinkwashing“ zu verschleiern: Die Deutsche Bank war eine Triebkraft der Finanzkrise im Jahr 2008, die fast zu einem Zusammenbruch der Weltwirtschaft führte und verheerende Auswirkungen besonders auf Frauen und schutzlose Teile der Weltbevölkerung hatte. Darüber hinaus ist die Deutsche Bank ein drittrangiger Geldgeber der Dakota Access Pipeline, welche die indigene US-amerikanische Bevölkerung unmittelbar in ihrer Souveränität bedroht.

Ja zur Gala für Alle!

Als Reaktion auf die Scheinheiligkeit und Dekadenz der W20 werden wir unsere eigene Gala veranstalten. Diese mächtigen Geschäftsfrauen versammeln sich zu einem Festessen, während globale Ungleichheit, die Vertreibung von Geflüchteten und die Zerstörung der Umwelt ein Rekordniveau erreichen.

Wir werden den grotesken Charakter ihrer Gala persiflieren und verspotten, indem wir in unseren besten Kleidern singen, tanzen und protestieren. Zu unserer Gala für Alle ist jede_r herzlich eingeladen – sie ist ein Ausdruck von Kreativität und echter Demokratie, ganz im Gegensatz zu dem exklusiven und unverantwortlichen Club des 1 %.


Pressemitteilung der Freien Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union

1. Mai 2017 –  Aktionstag unter dem Motto „Der Arbeitskampf kennt keine Grenzen“

Die Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union ruft am 1. Mai 2017 bundesweit dazu auf, Solidarität mit migrantischen Arbeitern und Arbeiterinnen zu zeigen. In Zeiten, in denen Rechtspopulismus und Nationalismus eine neue Konjunktur erleben, in denen die europäischen Außengrenzen für Geflüchtete immer schwerer zu überwinden werden und in denen gerade viele Zugewanderte unter miserablen Bedingungen leben und arbeiten, ist es uns besonders wichtig deutlich zu machen:
Wir Arbeiter*innen, ganz egal wo wir leben, woher wir kommen und welche Sprache wir sprechen, sitzen alle in einem Boot! Wir bewegen uns alle auf demselben Arbeitsmarkt, auf dem es vor allem um eines geht: Profit. Lassen wir uns nicht gegeneinander ausspielen.
Immer wieder dringen skandalöse Zustände an die Öffentlichkeit: In der Fleischindustrie, im Pflegesektor oder auf dem Bau: Löhne werden vorenthalten, horrende Mieten für miserable Unterbringung verlangt, überlange Schichten und fehlender Arbeitsschutz sind an der Tagesordnung. In unserer gewerkschaftlichen Praxis sehen wir: Das sind keine Einzelfälle. Die Normalität ist skandalös – die Ausbeutung Normalität. Wir sehen auch: Ohne finanzielle Reserven, ohne Rechts- und Sprachkenntnisse geben die meisten Betroffenen bald auf, dagegen anzukämpfen. Dazu brauchen wir solidarische Gewerkschaften, die Rassismus und Kapitalismus entschlossen die Stirn bieten. Denn Gegenwehr ist möglich, wenn auch mühsam, wie der Fall der „Mall of Berlin“ zeigt, wo die FAU Berlin seit über zwei Jahren zahlreiche Prozesse der Bauhelfer aus Rumänien unterstützt.
Unsere Solidarität gilt auch den Geflüchteten, die unter unsicheren Aufenthaltsperspektiven und Arbeitsverboten leiden. Vielfach unter dem Druck, auch ihre Familienangehörigen zu unterstützen oder Schulden zurückzuzahlen, werden sie in illegale Arbeitsverhältnisse gezwungen und sind dort der Willkür ausgeliefert. Anderen wiederum wird miserabel bezahlte Arbeit als angebliche Integrationsmaßnahme aufgezwungen.  
Am 1. Mai werden wir mit diesem Anliegen auf die Straßen gehen – an jedem anderen Tag gilt es, in den Betrieben, in den Gewerkschaften, in den Nachbarschaften hinzuschauen und sich gemeinsam zu organisieren, um den Kampf gegen schlechte Arbeitsbedingungen und für  sichere Bleibeperspektiven zu führen!  De
r Arbeitskampf kennt keine Grenzen!



Libertärer Podcast – Märzrückblick 2017

Ein ernster und satirischer Blick auf Ereignisse des letzten Monats aus libertärer Perspektive. Vom Anarchistischen Radio Berlin.

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Unsere dieses Mal 60-minütige Sendung blickt auf folgende Themen aus dem Vormonat zurück:

* Radikale News in aller Kürze
** Belarus (bei ABC Dresden)
** Spanien: Yo Soy Cassandra (Twitter-Hashtag)
** Anarchistischer Märzrückblick mit Links bei Bodenfrost
* Fokusthema: Repression und Rechtsruck – aktuelle Entwicklungen in Deutschland und der Türkei
** Peter Nowak
*** Blog
*** Buch: Bei lebendigem Leib (Unrast-Verlag)
** Cikava Azad
* Wo herrscht Anarchie
* Linktipp: Berliner Kollektivbetriebe


Tsveyfl #1 Anarchismus und Menschenrechte

Nie waren sie ganz aus der linken und anarchistischen Debatte verschwunden, doch spätestens seit dem Wilkommens-Sommer 2015 sind sie wieder in aller Munde – die Menschenrechte. Verwunderlich ist dies, angesichts der hehren Ziele die mit ihnen verbunden werden, nicht. Einen bitteren Beigeschmack sollten sie eigentlich für alle Anarchisten haben, handelt es sich doch um Recht, welches immer einen Staat als Garanten braucht.
Zwar beanspruchen die Menschenrechte eine universelle Gültigkeit, diese entpuppt sich angesichts der Realität jedoch als Illusion, ebenso ihre naturalistische Begründung, nach der sie dem Mensch qua Geburt inne wären. Eine solche Vorstellung kann nur zustande kommen wo Recht als etwas vom Kapital, und damit auch vom Staat als seinem Sachwalter, losgelöstes betrachtet wird. Durch diese Entkopplung entsteht der Gedanke eines emanzipatorischen Potenzials, welches dem Recht innewohnen und mit dem sich die Grundwidersprüche der Gesellschaft auflösen ließen.
Diesen banalen Erkenntnissen zum Trotz berufen sich Anarchisten öffentlich auf die Menschenrechte. Damit erliegen sie nicht nur einem Rechtsfetischismus (Eugen Paschukanis), sondern fallen, durch die Verbundenheit von Recht, Staat und Kapital, auch hinter die anarchistischen Prinzipien der Herrschaftslosigkeit zurück. Wer sich für Menschenrechte einsetzt kämpft nicht gegen den Staat, sondern erliegt dem Wahn vom Weltsouverän (Gerhard Scheit) und damit der Vorstellung von einer Macht, welche die Staaten zähmen und endlich Frieden stiften könnte.

So vollziehen Anarchisten einen Schulterschluss mit dem Staat, den sie entweder direkt oder, mittels, der UN indirekt, bitten nicht ganz so erbarmungslos zu sein.
Es wird Zeit für eine eingehende Auseinandersetzung mit dem Zusammenhang von Menschenrecht, internationalem Recht, Staat und Kapital. Was bedeutet diese Verstrickung für die anarchistische Kritik?

Dieser Frage wollen wir unter dem Thema „Anarchismus und Menschenrechte“ in der ersten Ausgabe der "Tsveyfl – dissensorientierte Zeitschrift" nachgehen. Wir laden alle Interessierten zur Beteiligung an der Diskussion über das Verhältnis zwischen diesen beiden Begriffen ein.

Abstracts (max. 1 Seite) werden bitte bis zum 28.02.2017 an tsveyfl@gmail.com geschickt. Namen und Kontaktmöglichkeit aller am Abstract beteiligten Personen, sowie Eckdaten zu diesen sind beizufügen.

Internetseite: www.tsveyfl.de


„Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie verboten.“

Anarchistische Parteinahmen

Zur Geschichte und Perspektive anarchistischer Parteien

ein A-Laden-im-Exil-Impulsvortrag zur Diskussion von R@lf G. Landmesser 2016 im Baiz

Hier der Link: http://uepd.de/wordpress/de/2015/09/14/anarchistische-parteinahmen/


 

Rirette Maîtrejean
Attentatskritikerin, Anarchafeministin, Individualanarchistin

Autor: Lou Marin
Verlag Graswurzelrevolution, Heidelberg 2016

Rirette Maîtrejean (1887-1968), Anarchafeministin und Individualanarchistin im französischen Milieu libre vor dem Ersten Weltkrieg, wandte sich in ihren Souvenirs d’anarchie (1913) entschieden gegen anarchistische Attentate und Raubüberfälle, von denen besonders die „Affäre Bonnot“ bis heute erinnert wird.

Die daraus entstandenen konfliktgeladenen Diskussionen führten zur Schwächung der anarchistischen Massenbewegung beim Kriegseintritt Frankreichs 1914. Die staatliche Repressionswelle traf nicht nur das vielfach von Anarchafeministinnen geprägte lebensreformerische und individualanarchistische Milieu, sondern zwang auch alle anderen anarchistischen Strömungen (u.a. Syndikalismus, kommunistischer Anarchismus) dazu, Stellung zu beziehen.

Rirette Maîtrejean argumentierte in den Zwanziger- und Dreißigerjahren gegen ihren ehemaligen Lebenspartner und Gesinnungsgenossen Victor Serge, als dieser als Konsequenz aus dem gescheiterten „Illegalismus“ den Staatsterror der jungen Sowjetunion befürwortete. Während und nach dem Zweiten Weltkrieg begegnete sie Albert Camus, der ihre Erfahrungen in seiner Kritik des Nihilismus ausformulierte.

Diese Biographie mit einer Auswahl übersetzter Artikel bietet die Möglichkeit, sich mit Leben und Werk der bisher im deutschsprachigen Raum unbekannten Rirette Maîtrejean auseinanderzusetzen.

Der Autor Lou Marin lebt und arbeitet seit 2001 in Marseille/Südfrankreich als Autor und Übersetzer. Veröffentlichungen zu Albert Camus, Simone Weil, Martin Buber, Mahatma Gandhi, Clara Wichmann, Jacques Ellul.


Autobiografie
„Arbeit unterm Krummstab - Leben mit der katholischen Kirche - eine Lebensgeschichte“
von Peter Mohr

Als gelernter Maschinenbauer beginnt Peter Mohr sein Berufsleben, dem Rat seines Vaters folgend, beim Caritasverband. Während seiner Angestelltenzeit durchläuft er verschiedene Einrichtungen der katholischen Kirche. In seiner Autobiographie schildert er seine Eindrücke und Erfahrungen, die er in fast 25 Jahren bei der katholischen Kirche erlebt hat. Oftmals machtlos und enttäuscht muss er sich Intrigen und seltsamen Gegebenheiten fügen, die er in seinem Buch beschreibt. Bis in sein privates Leben verflechten sich Verstrickungen, die ihm letzten Endes seine Gesundheit rauben, aber ihn dennoch nicht zerbrechen lassen.    

Diese Autobiographie schrieb der Autor nicht aus Verzweiflung oder Frust. Das Buch soll deutlich machen, welche Erlebnisse und Eindrücke unter dem sogenannten Krummstab (volkstümlich abgeleitet vom Hirtenstab des Bischofs, respektive vom Wanderstab des Apostels Petrus) gemacht werden können, wenn man der Kirche dient bzw. für diese arbeitet. Der Autor musste mit Intrigen, ungerechtfertigter Behandlung, Schicksalsschlägen und schweren Enttäuschungen fertig werden, die in weltlichen Betrieben eher selten sein dürften. Selbstverständlich geht es in diesem Buch aber auch um gütige und liebevolle Menschen, die sich aufopfern und ihren Glauben leben.

Eine wahrlich bizarre Autobiografie.

ISBN 978-3981804126, Preis 10,90 Euro, Taschenbuch, 98 Seiten

Das Buch kann bei jedem Buchhändler und direkt bestellt werden bei: VERRAI-VERLAGVerlag Kitzbüheler Weg 1, 70469 Stuttgart, Telefon: 0711 – 41474737, E-Mail: verleger@verrai-verlag.de

Zum Autor:

Peter Mohr, 1954 geboren, ist verheiratet, hat 2 Kinder und ist Opa von 3 Enkeln. Als gelernter Maschinenbauer und Maschinenbaumeister war er rund 25 Jahre in verschiedenen katholischen Einrichtungen beschäftigt. Er hatte sich im Vorfeld selbst nicht vorstellen können, was er als katholischer Christ in einer katholischen Einrichtung im Laufe der Berufsjahre erdulden musste. Intrigen und der Druck, der mit Wissen und Duldung der obersten Kirchenleitung auf ihn ausgeübt wurde, hat er in seinem Erfahrungsbericht »Arbeit unterm Krummstab« zusammengefasst. Heute ist er als selbständige Arbeitssicherheitsfachkraft und Baustellenkoordinator tätig.


Neoanarchismus in Deutschland. Geschichte, Bilanz und Perspektiven der antiautoritären Linken

Cover ISBN 978-3-89657-079-6

Wie war das eigentlich vor, während und nach 68? Mit dem SDS, den Republikanischen Clubs, Dutschkes Aktionstheorie, dem Zerfall der APO, mit der RAF, den K-Gruppen, der neuen Frauenbewegung, den Autonomen ... schließlich den Grünen?
All dies arbeiten Markus Henning und Rolf Raasch in der Neuerscheinung «Neoanarchismus in Deutschland. Geschichte, Bilanz und Perspektiven der antiautoritären Linken» auf ... inklusive 50 Seiten über die DDR.
Eine spannende, manchmal widersprüchliche und dabei hochaktuelle Geschichte, die einfach erzählt werden muss.

Das Buch gibt es ab sofort im Buchhandel oder beim Schmetterling Verlag im Internet.

Weitere Infos: http://www.schmetterling-verlag.de/page-5_isbn-3-89657-079-X.htm


Material zum Thema Studium bzw. Universität

Wir haben historisches Material für euch ausgegraben und gescannt. Es ist zwar schon einige Zeit her und es hat sich vieles geändert. Die grundlegenden Funktionen von Studium, Universität und Elitenbildung haben sich jedoch kaum gewandelt.

Reader als pdf-Datei: "Materialien gegen die Uni - Entweder wir sind ein Teil der Lösung oder selbst ein Problem" - Herausgegeben vom Anarchistisch-Autonomen Uni-Plenum Frankfurt (1988), Größe ca. 95 MB

Flugblätter Sammlung als pdf-Datei - Herausgegeben vom Anarchistisch-Autonomen Uni-Plenum Frankfurt (1988), Größe ca. 7 MB


Spendenaufruf für einen gut finanzierten Anarchismus ;-)

Den gelungenen Aprilscherz aus dem A-Laden Berlin (angebliche Großspende für den A-Laden) wollen wir zum Anlass nehmen, auf die finanzielle Misere des A-Ladens aber auch vieler anderer anarchistischen Projekte hinzuweisen. Aktives Engagement ist gut und wichtig. Aber "passives" Enagement in Form von finanziellen Zuwendungen - vor allem regelmäßig - ist ebenso wichtig. Ihr müsst nur einmal aktiv werden und einen Dauerauftrag einrichten. Als Richtschnur für einen monatlichen Beitrag sollten mindestens ein Prozent eures verfügbaren Nettoeinkommens gelten. Nach oben gibt es selbstverständlich keine Grenzen. Durch die Kollektivität kleiner regelmäßiger Spenden können auch ganz große Dinge entstehen. Eine Faustregel könnte sein, dass ihr Läden, Projekte, Gruppen in eurer Stadt bzw. Region unterstützt. Auf geht's - gebt euch einen Ruck, falls ihr nicht sowieso schon regelmäßig spendet.

Auf unserer Homepage findet ihr z. B. unter A- Links viele Gruppen und Projekte, die ihr unterstützen könnt.

Wer zu faul zum Suchen ist und gleich für ein konkretes Projekt loslegen will:
Daueraufträge für den A-Laden Berlin können auf folgendes Konto eingerichtet werden:
Freunde der direkten Aktion (FddA), Konto-Nr.: 489 767 107, BLZ: 100 100 10, Postbank Berlin, IBAN: DE93 1001 0010 0489 7671 07, BIC (SWIFT): PBNKDEFF

Bibliography on Asian anarchism in western languages - Bibliografie des asiatischen Anarchismus in westlichen Sprachen


Das dunkle Kapitel. Verfassungsschutz und NSU, Berlin 2016.

Das Autor*innenkollektiv parodiert treffend den Jargon von Verfassungsschutzberichten.

Durchaus ernstgemeint entlarven sie dabei die demokratiegefährdende Tätigkeit der Inlandsgeheimdienste und die fatale Rolle, die V-Leute der Verfassungsschutzämter bei der Entstehung des NSU gespielt haben.

„Das dunkle Kapitel“ ist Teil der Kampagne „Blackbox Verfassungsschutz“. Sie hat sich der „brutalstmöglichen Aufklärung“ des NSU-Komplexes verschrieben. Dafür ist ihr jedes Mittel Recht: Vor dem Einsatz von Satire und Polemik schreckt sie dabei nicht zurück. Verschwörungstheorien und Spekulationen bleiben allerdings außen vor. Alle Zitate und Behauptungen werden belegt und nur aus öffentlichen Quellen erhoben, wie die Autor*innen betonen.

Ein guter Einstieg für alle, die sich mit dem NSU-Skandal, strukturellem Rassismus in Deutschland und dem demokratiegefährdenden Wirken der Inlandsgeheimdienste beschäftigen wollen.

Die Publikation kann hier heruntergeladen werden: http://www.blackbox-vs.de/#lostchapter


Die komplett überarbeitete Druckfassung kann ab sofort hier: www.blackbox-vs.de/?page_id=1325 bestellt werden.

Die 48-Seiten werden gegen eine Schutzgebühr von 50 Cent abgegeben. Unverbindliche Preisempfehlung im Weiterkauf sind: 1 - 3,50 Euro.

Blackbox Verfassungsschutz
Brutalstmögliche Aufklärung der NSU-Morde

www.blackbox-vs.de I Twitter: @BlackboxVS I Facebook: facebook.com/pages/Blackbox-VS/1546625692254680

Eine Kampagne der NATURFREUNDE BERLIN / FG Politische Bildung

Kuba: Fundraising-Kampagne für ein Libertäres Soziales Zentrum mit Bibliothek

https://www.gofundme.com/gg2wrcac - Jeder noch so kleine Betrag hilft!

Nach vielen Jahren öffnen sich die Grenzen und mit den Veränderungen in Kuba ergeben sich neue Möglichkeiten und Gefahren für die kubanische Gesellschaft. Es ist daher unabdinglich, die Arbeit derer zu stärken, die von Kuba aus einen kritischen, antikapitalistischen und antiautoritären Blick auf ein System haben, dessen Auswirkungen sich jeden Tag mit zunehmender Deutlichkeit im nationalen Geschehen zeigen.

Nach mehr als einem Jahrzehnt der sozialen und politischen Aktivitäten im Observatorio Crítico Cubano und fünf Jahren als Teil der anarchistischen Gruppe Taller Libertario Alfredo Lopez (TLAL) haben wir erkannt, dass eines der Hauptprobleme für unsere Arbeit und die Ausweitung unserer sozialen Kämpfe das Fehlen eines festen Ortes ist, von dem aus wir unsere Community entwickeln und unsere Identität stärker und nachhaltiger ausprägen können.

Wer sind wir?
TLAL ist ein dezidiert anarchistisches Kollektiv mit einer konstanten, jahrelangen Aktivität. Dabei waren wir bestrebt, unsere Ansätze zu radikalisieren und gleichzeitig tief in der kubanischen Gesellschaft und ihren Communities verwurzelt zu bleiben. In kurzer Zeit ist es uns gelungen, das Libertäre Frühlingstreffen in Havanna (Jornadas Primavera Libertaria) als jährliches Ereignis zu etablieren, bei dem wir versuchen anarchistische oder libertäre Aktionen und Diskussionen zusammenzuführen. Darüber hinaus sind wir Herausgeber*innen einer bescheidenen gedruckten erscheinenden Zeitschrift „Tierra Nueva!“, mit der wir – nicht ohne Schwierigkeiten – versuchen, unsere kritischen Sichtweisen der normalen Bevölkerung näherzubringen, die kein Internet hat und den Großteil der kubanischen Gesellschaft ausmacht. Außerdem sind wie bestrebt, die freiheitlichen, anarch@-syndikalistischen und ökologischen Ideale voranzubringen, die in der Geschichte dieses Landes bereits vor dem Sieg der Revolution 1959 präsent waren und deren Auswirkungen noch heute aus kleinen versteckten Ritzen des aktuellen kubanischen Systems dringen.

Eines der größten Projekte, die wir derzeit vorantreiben, ist die im März 2015 gemeinsam mit anderen Genoss*innen der Region gegründete Anarchistischen Föderation in Mittelamerika und der Karibik (F.A.C.C.), ein Netzwerk, das noch sehr viel Potential verspricht.

Um das Tempo der Projekte und Aktionen beizubehalten, benötigen wir einen physischen Raum – um zusammenkommen und uns in praktischer Solidarität zu üben, um die Ideen des Kooperativismus, der Horizontalität, der Selbstorganisation und der Autonomie zu erproben.

Was suchen wir?
Angesichts der praktischen Unmöglichkeit, in Kuba einen Raum anzumieten, ist unser Vorschlag der Kauf einer Immobilie, in Form eines Hauses oder einer Wohnung, um dort unser Libertäres Soziales Zentrum und Bibliothek gründen zu können. Der Ort soll nicht nur als ständiger Sitz der anarchistischen Gruppe Taller Libertario Alfredo Lopez (TLAL) für Treffen und andere Aktivitäten zur Verfügung stehen, sondern auch eine libertäre Bibliothek beherbergen. Diese wird sich aus den jahrelang angesammelten Materialen zusammensetzen: inlöndische und ausländische Schenkungen sowie selbst erworbenes Material. Dazu gehören unterschiedlichste digitale und Printformate: periodische oder einmalige Erscheinungen, digital oder analog, CDs, DVDs, Filme, Audios usw. Vorzug bekommen die Materialien, die sich direkt oder indirekt auf den Anarchismus beziehen, jedoch werden auch jene Materialien, die sich aus jedweder politischen Perspektive den sozialen Kämpfen in der Geschichte widmen, ebenfalls präsent sein.

Andererseits werden auch die für ein soziales Zentrum typischen Aktivitäten stattfinden; Vorträge, Events, Treffen, Küche für alle, Präsentation von Texten, Partys, Filmbesprechungen, Austausch mit ausländischen oder inländischen Besucher*innen aus anderen Provinzen, Konzerte, Lesungen, Ausstellungen, Werkstätten und vieles mehr.

Wie viel benötigen wir?
Für den Kauf benötigen wir 12.000 Euro. Bei unseren letzten Reisen nach Frankreich und Spanien kamen dank der Solidarität unserer Genoss*innen mehr als 1.000 Euro zusammen. Darum bitten wir euch bei diesem Crowdfunding-Projekt um einen Gesamtbetrag von 11.000 Euro.

Warum fragen wir?
Weil wir keine Fördergelder von Staaten, Regierungen oder NGOs bekommen. Das möchten wir auch gar nicht, um unsere völlige Unabhängigkeit zu sichern und uns nicht irgendwelchen politischen Programmen unterordnen zu müssen. Manchmal bekommen wir Spenden von Gruppen oder Einzelpersonen, die unsere Prinzipien selbstlos und ohne Vorbedingungen unterstützen. Unsere Praxis erzeugt auch keinerlei Profit, eher im Gegenteil. Es sollte auch klar sein, dass mit dem Durchschnittsverdienst in Kuba (20 $ im Monat) nicht die hohen Kosten einer Unterkunft gedeckt werden können. Zumindest nicht mit ehrlicher Arbeit, bei der niemand ausgebeutet wird.

Wer wird vom sozialen Zentrum und der Bibliothek profitieren?
Erstmal alle, die Mitglieder der TLAL sind und unbezahlt in den Räumen arbeiten. Das schließt auch die Leute ein, die dort tatsächlich leben werden und das Gebäude betreuen. Jenseits von TLAL wird es die uns umgebende Community sein, da wir vorhaben, Bindungen mit der Nachbarschaft einzugehen und unseren Raum zur Verfügung zu stellen. Für uns würde ein solches Projekt keinen Sinn ergeben, wenn es losgelöst wäre von den Nöten und Personen, die es umgeben.

Die Projekte des Observatorio Crítico, in dem wir weiter aktiv bleiben werden, sollen ebenfalls die Büros nutzen können, um auf diese Weise ihre Aktivitäten weiter ausbauen zu können. Darüber hinaus werden kubanische und internationale Studierende und Forscher*innen in der Bibliothek einzigartige und kostbare Informationsquellen finden.

Und selbstverständlich werden auch alle libertären und antikapitalistischen Besucher*innen im sozialen Zentrum aufgenommen werden, ebenso wie andere Personen, die unserer Solidarität bedürfen.

Was bekommen die Spender*innen zurück?
Wir haben nicht viel Material, das wir im Gegenzug zurückgeben können, nur unsere Dankbarkeit und gute Stimmung. Natürlich haben alle Spender*innen Platz in unserem Zentrum in Kuba und Zugriff auf alle Annehmlichkeiten desselben.

Darüber hinaus würden wir, wenn ihr einverstanden seid, eure E-Mail-Adressen in unseren Mail-Verteiler aufnehmen, damit ihr regelmäßig die kubanische libertäre Zeitung „Tierra Nueva!“ erhaltet.

Für diejenigen, die ihre Namen veröffentlicht sehen wollen, haben wir eine Unterstützerliste auf unserer Webseite, wo diejenigen aufgeführt sind, die uns geholfen haben, unser Projekt zu realisieren. Alle, die beigetragen haben, werden wir einen ausführlichen Bericht zukommen lassen, wo wir beschreiben, in welcher Weise die Gelder genutzt wurden.

Eure Mithilfe ist entscheidend, wenn wir antikapitalistische und libertäre Ideen in Kuba und der Karibik voranbringen wollen!

Fundraising-Seite: http://www.gofundme.com/gg2wrcac


Neuerscheinungen im AV-Verlag

http://www.edition-av.de/images/kischinew.jpg

Kischinew - Das Pogrom 1903
herausgegeben von Andreas W. Hohmann und Jürgen Mümken
ISBN 978-3-86841-123-2
246 Seiten
16 €
http://www.edition-av.de/buecher/kischinew.html

http://www.edition-av.de/images/nyborg-2-newyork01.jpg

Ernest Nybørg
Lena Halberg - New York '01

Thriller
ISBN 978-3-86841-128-7
310 Seiten
14,50 €
http://www.edition-av.de/buecher/nyborg-2-newyork01.html

http://www.edition-av.de/images/machno_2.jpg

Valentin Tschepego (Hrsg.)
MACHNO. Zeugnisse einer Bewegung
Band 2: Aus Machnos Feder
ISBN 978-3-86841-159-1
138 Seiten
12 €
http://www.edition-av.de/buecher/machno_2.html

http://www.edition-av.de/images/sattler-risse_im_gesicht.jpg

Renate Sattler
Risse im Gesicht
Roman
ISBN 978-3-86841-157-7
211 Seiten
16 €
http://www.edition-av.de/buecher/sattler-risse_im_gesicht.html

http://www.edition-av.de/images/landauer12.jpg

Gustav Landauer
Friedrich Hölderlin in seinen Gedichten
Hrsg., kommentiert, mit einer Einleitung sowie einem Register versehen von Siegbert Wolf. Illustrationen von Uwe Rausch.
ISBN 978-3-86841-152-2
159 Seiten
18 €
http://www.edition-av.de/buecher/landauer12.html

http://www.edition-av.de/images/mendyka-libertaere_schulkritik.jpg

Mathias Mendyka
Libertäre Schulkritik und anarchistische Pädagogik

ISBN 978-3-86841-155-3
123 Seiten
14 €
http://www.edition-av.de/buecher/mendyka-libertaere_schulkritik.html

http://www.edition-av.de/images/degen-ffs.jpg

Hans Jürgen Degen
Anarchismus in Deutschland 1945 - 1960
Die Föderation Freiheitlicher Sozialisten
ISBN 978-3-86841-115-9
523 Seiten
24,50 €
http://www.edition-av.de/buecher/degen-ffs.html

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Ne znam - Zeitschrift für Anarchismusforschung
Nummer 2 | Herbst 2015

Herausgeber von Philippe Kellermann
ISBN 978-3-86841-153-9
146 Seiten
12 €
http://www.edition-av.de/buecher/ne_znam_2.html

http://www.edition-av.de/images/lepoupil.jpg

Paul Le Goupil
Résistance und Todesmarsch

Ein Franzose in Buchenwald, Halberstadt und Langenstein
Übersetzt und bearbeitet von Pierre Dietz
ISBN 978-3-86841-137-9
424 Seiten
16 €
http://www.edition-av.de/buecher/lepoupil.html

http://www.edition-av.de/images/syfo_2014.jpg

Syfo- Forschung & Bewegung
Mitteilungen des Instituts für Syndikalismusforschung - Nr. 5 - 2015

ISSN 2192-6980
ISBN 978-3-86841-138-6
121 Seiten
10 Euro
http://www.edition-av.de/buecher/syfo_2015.html

http://www.edition-av.de/images/sie_werden_nicht_durchkommen_1.jpg

Werner Abel & Enrico Hilbert
„Sie werden nicht durchkommen“
Deutsche an der Seite der Spanischen Republik und der sozialen Revolution
unter Mitarbeit von Harald Wittstock, Friedrich Villis und Dieter Nelles
ISBN 978-3-86841-112-6
570 S.
45 €
http://www.edition-av.de/buecher/sie_werden_nicht_durchkommen_1.html

http://www.edition-av.de/images/doering_oertner.jpg

Helge Döhring (Hg.)
Fritz Oerter: Texte gegen Krieg und Reaktion
Reihe: Kapital braucht Kriege - Wir nicht! AnarchistInnen und SyndikalistInnen im I. Weltkrieg.
Band 4
ISBN 978-3-86841-116-4
174 Seiten
16 €
http://www.edition-av.de/buecher/doering_oertner.html

http://www.edition-av.de/images/militant.jpg

Martin Veith
Militant!
Stefan Gheorghiu und die revolutionäre Arbeiterbewegung Rumäniens
ISBN 978-3-86841-134-8
296 Seiten
19,90 €
http://www.edition-av.de/buecher/militant.html
 

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Günter Rückert
Das Karbidkommando
Edelweißpiraten gegen Miesmolche
Herausgegeben von Heiko Koch
 
ISBN 978-3-86841-142-3
64 Seiten
14 €
http://www.edition-av.de/buecher/edelweisspiraten.html

http://www.edition-av.de/images/ruth_weiss-biographie.jpg

Ruth Weiss
WEGE IM HARTEN GRAS
Erinnerungen an Deutschland, Südafrika und England
Mit einem Nachwort von Nadine Gordimer
ISBN 978-3-86841-162-1
306Seiten
18 €
http://www.edition-av.de/buecher/ruth_weiss-biographie.html

http://www.edition-av.de/images/kanehl.jpg

Oskar Kanehl
„Kein Mensch hat das Recht, für Ruhe und Ordnung zu sorgen“
Herausgegeben und eingeleitet von Wolfgang Haug
ISBN 978-3-86841-146-1
400Seiten
18 €
http://www.edition-av.de/buecher/kanehl.html

http://www.edition-av.de/images/anarchismus_und_geschlechterverhaeltnisse_1.jpg

Anarchismus und Geschlechterverhältnisse
Band 1
Herausgegeben von Philippe Kellermann
ISBN 978-3-86841-139-3
206 Seiten
16 €
http://www.edition-av.de/buecher/anarchismus_und_geschlechterverhaeltnisse_1.html

http://www.edition-av.de/images/finkeldey_kino.jpg

Lutz Finkeldey
Im Kino der Gesellschaft
Eine soziologische Skizze zwischen Wirklichkeit und Wahrheit 
ISBN 978-3-86841-154-6
337 Seiten
18 €
http://www.edition-av.de/buecher/finkeldey_kino.html

http://www.edition-av.de/images/ne_znam_3.jpg

Ne znam - Zeitschrift für Anarchismusforschung
Nummer 3 | Frühjahr 2016
Herausgeben von Philippe Kellermann
ISBN 978-3-86841-161-4
178 Seiten
12 €
http://www.edition-av.de/buecher/ne_znam_3.html

Werner Abel, Enrico Hilbert & Harald Wittstock
„Sie werden nicht durchkommen“
Deutsche an der Seite der Spanischen Republik und der sozialen Revolution.
Band 2: Bilder und Materialien

ISBN 978-3-86841-113-3
330 S.
24,50 €

http://www.edition-av.de/buecher/sie_werden_nicht_durchkommen_2.html

David H.T. Wong:
Flucht zum Goldenen Berg
Comic

ISBN 978-3-86841-144-7
243 Seiten
19,90 €

http://www.edition-av.de/buecher/wong.html

Miriam Magall
Kindheit in Ägypten
Roman

ISBN 978-3-86841-111-9
340 Seiten
18 €

http://www.edition-av.de/buecher/magall-kindheit_in_aegypten.html

Sulamith Sparre
La Liberté  - die Freiheit ist eine Frau
Der Kampf der Frauen um ihre Bürger- und Menschenrechte in der Französischen Revolution

ISBN 978-3-86841-163-8
500 Seiten
24,50 €

http://www.edition-av.de/buecher/sparre-la_liberte.html

Sarah Endsee
Der Tag dazwischen
Kriminalroman

ISBN978-3-86841148-5
352 Seiten
18 €

http://www.edition-av.de/buecher/der_tag_dazwischen.html

Günter Rückert
Das Karbidkommando
Edelweißpiraten gegen Miesmolche
Comic

ISBN 978-3-86841-142-3
64 Seiten
14 €

http://www.edition-av.de/buecher/edelweisspiraten.html

Oskar Kanehl
„Kein Mensch hat das Recht, für Ruhe und Ordnung zu sorgen“
Herausgegeben und eingeleitet von Wolfgang Haug

ISBN 978-3-86841-146-1
400Seiten
18 €

http://www.edition-av.de/buecher/kanehl.html

Ruth Weiss
ZIMBABWES DIKTATOR

Die Perle, die den Glanz verlor

ISBN 978-3-86841-175-1
156 Seiten
14,90 €

http://www.edition-av.de/buecher/weiss-simbabwe.html

Andreas Losch, Thomas Reichert und Johannes Waßmer (Hrsg.)
»Alles in der Schrift ist echte Gesprochenheit«

Martin Buber und die Verdeutschung der Schrift
Martin Buber-Studien 2

ISBN 978-3-86841-117-1
294 Seiten
19,90 €

http://www.edition-av.de/buecher/buber-studien_2.html

Steckbriefe
gegen Eisner, Kurt und Genossen wegen Landesverrates
Ein Lesebuch über Münchner Revolutionärinnen und Revolutionäre im Januar 1918
herausgegeben von Cornelia Naumann und Günther Gerstenberg

ISBN 978-3-86841-173-7
310 Seiten
24,90 €

http://www.edition-av.de/buecher/steckbriefe.html

Ernest Nybørg
Lena Halberg - London '05
Thriller
Der dritte Teil der Trilogie über die Verflechtungen von Politik, Geheimdiensten und Rüstungsindustrie
ISBN 978-3-86841-123-0
314 Seiten
14,50 €

http://www.edition-av.de/buecher/nyborg-3-london05.html

Gustav Landauer
Die Revolution
Textkritische Ausgabe der Erstauflage
Hrsg., kommentiert, mit einer Einleitung sowie einem Register versehen von Siegbert Wolf. Illustrationen von Uwe Rausch.
ISBN 978-3-86841-168-3
192 Seiten
18 €
http://www.edition-av.de/buecher/landauer13.html

Ruth Weiss
Die Löws
Der Aufstieg
Eine jüdische Familiensaga in Deutschland - Band 3

Roman
ISBN 978-3-86841-169-0
247 Seiten
16 €
http://www.edition-av.de/buecher/weiss-die_loews_3.html

Augustin Souchy
Die tragische Woche im Mai 1937
eingeleitet und herausgegeben von Wolfgang Haug
ISBN 978-3-86841-164-5
169 Seiten
16 €
http://www.edition-av.de/buecher/souchy-mai_1937.html


Anfang November 2015 startete die offizielle dna merch Crowdfunding-Kampagne! dna merch handelt mit bedruckten T-Shirts aus indischer Biobaumwolle, die in Kroatien von einer selbst-organisierten Arbeiterinnen-Kooperative genäht werden!

Von jedem verkauften T-Shirt geht ein Euro an das ExChains-Netzwerk von tie. Dieses internationale Gewerkschaftsnetzwerk bringt seit mehr als 10 Jahren Beschäftigte der Bekleidungsindustrie, von VerkäuferInnen im Einzelhandel bis zu den NäherInnen in Asien, zusammen.

Werdet Teil eines grenzüberschreitenden Projekts und unterstützt mit limitierten T-Shirts ArbeiterInnen in Kroatien und Südasien! Bitte unterstützt diese Crowdfunding-Kampage zahlreich und teilt diese Nachricht breit in euren Netzwerken!

Hier geht es zur Crowdfunding-Website und hier zu dna merch auf Facebook.

 


Der Dokumentarfilm "Projekt A - Eine Reise zu anarchistischen Projekten in Europa" ist fertig!

Die Premiere fand am 2. Juli 2015 auf dem Filmfest in München statt.

PROJEKT A gewann den Publikumspreis!

Jetzt geht es darum, den Film größer bekannt zu machen.

Einen Film-Trailer und weitere Infos findet ihr unter http://www.projekta-film.net/de/

 

Neuster Stand zum Film-Projekt (18.2.2016):

Liebes anarchistisches Publikum,

zwei Wochen nach Filmstart können wir nur eines sagen: Wir sind überwältigt.

Es fällt schwer die Menge an Erlebtem und all die positiven Eindrücke der letzten paar Tage hier auch nur einigermaßen entsprechend in Worte zu fassen.

Die offene und durchwegs positive Presseresonanz, die überfüllten Kinos (für diejenigen, die manchmal nicht mehr hinein kamen, tut es uns wahnsinnig leid) und vor allem das unglaubliche Feedback nach dem Film haben wir so nicht erwartet und es haut uns förmlich um. Den Anfang machte die Premiere am 2. Februar in Berlin. Angesichts der 450 Plätze im großen Saal der Volksbühne kam erst mal das große Muffensausen. Wo sollten die ganzen Menschen herkommen? Am Ende war die Volksbühne ausverkauft!!! 570 Menschen und einige mußten leider wieder nach Hause gehen.
Danach ging es direkt auf Filmtour. Wir - Hanna, Moritz und Marcel - starteten im Norden und reisten von Kino zu Kino. Greifswald, Rostock, Hamburg, Kiel, Lübeck, Berlin, Potsdam und Eberswalde – überall das gleiche Bild. Lange Schlangen an der Kinokasse und großes Interesse von allen Seiten. Mehr als 4000 Zuschauer in 14 Tagen, obwohl wir in sehr vielen Städten noch gar nicht angelaufen sind.
Unglaublich! Jeden Tag kommen neue Kinos dazu, die Projekt A spielen wollen. Nicht zuletzt auch immer wieder durch die Initiative von Menschen vor Ort, die ihre Kinos ansprechen. Jörg von Drop-Out jongliert mit den Kopien und teilt und vernetzt unermüdlich. Einen aktuellen Überblick über die Spieltermine findet ihr hier.
Am spannendsten sind für uns die Diskussionen und Gespräche nach dem Film. Ob aus diesem positiven Gefühl, dass die Menschen scheinbar mit nach Hause nehmen etwas entstehen wird, werden wir sehen. Wünschen würden wir es uns.

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle auch bei allen Stiftungen und Gruppen, die uns die Filmtour ermöglichen:
Petra Kelly - Heinrich-Böll Stiftung Bayern / Umdenken - Heinrich-Böll Stiftung Hamburg / Heinrich-Böll Stiftung Mecklenburg-Vorpommern / Heinrich-Böll Stiftung Sachsen-Anhalt / FAU Dresden / Attac Regionalgruppe Dresden / UT Connewitz / Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg / Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung / Stern e.V. / Kulturbüro Stadt Burghausen / FAU Regensburg / Ostentor Kino Regensburg / und manche die noch dazu kommen und andere, die wir vergessen haben.

Und hier noch ein Best Of aus der sehr zahlreichen Presse, die über uns berichtet.

→ Fernsehen (ab Minute vier):BR Kino Kino

→ Radio: Deutschlandradio Kultur

→ Print: Süddeutsche Zeitung

→ Print: Graswurzel Revolution Interview

Das Projekt A Kollektiv


Fernseh-Interview mit David Graeber zu Anarchismus, Schulden, Geld und der Idee des bedingungslosen Grundeinkommen
http://www.grundeinkommen.ch/srf-sternstunde-philosophie-mit-david-graeber/

David Graeber ist Professor für Anthropologie in England. Er hat ein sensationelles Buch geschrieben zur Geschichte von Schulden. Graeber zeigt darin auf, dass seit der Erfindung des Kredits (und damit des Geldes) vor 5000 Jahren das Versprechen auf Rückzahlung die Menschen in die Sklaverei treibt. Und er zeigt auf, dass das Mittel eines Schulderlass oder Schuldenschnittes in der Geschichte immer wieder praktiziert wurde und auch heute eine relevates und vielleicht notwendiges Mittel sein könnte zum Ausstieg aus der weltweiten Schuldenkrise.


Hier ein Aufruf von des Internet-Providers FREE!: Das FREE! Projekt benötigt mehr Nutzer und Nutzerinnen, um die Finanzierung zu sichern.

Leider hat ein bisher sehr großzügiger Nutzer des FREE!-Projekts für uns vollkommen überraschend die Zusammenarbeit beendet. Und noch ein weiteres großes Projekt hat die in Anspruch genommenen Dienste stark reduziert. Dadurch fehlen uns monatlich rund 1000 Euro zur Finanzierung des Betriebs. Du kannst Freunde, Verwandte oder Kollegen mit gmail, web.de, gmx usw. Adressen fragen ob sie nicht lieber ein FREE!-Postfach nutzen möchten. Anstatt mit den persönlichen Daten zu bezahlen, ist zwar ein kleiner Unkostenbeitrag erforderlich, aber dafür gibt es bei FREE! keine Abhörschnittstelle und die Server werden mit Ökostrom betrieben.
Was ist FREE? Das FREE! Projekt wurde Anfang 1991 vom gemeinnützigen Verein Wissenschaftsladen Dortmund e.V. ins Leben gerufen. Ziel war und ist die Nutzung neuer Formen elektronischer Kommunikation zur Förderung eines freien und unzensierten Informationsaustauschs für interessierte Individuen und Gruppen.

Alles weitere Wissenswerte über das FREE! Projekt gibt es unter   http://www.free.de/about/


Urkommunismus: Utopie - das Erbe einer fer nen Vergangenheit - Entstehung und Entfaltung einer egalitären Gesellschaft von Bernhard Brosius

Nach der Verbrennung der sozialistischen Utopie im Stalinismus hat die Entdeckung jener Gesellschaft (der von Catal Hüyük in der heutigen Türkei) eine besondere Bedeutung erhalten. Sie ermöglicht es, empirische Erfahrungen zu sammeln und gibt ein Beispiel für die Beziehungen zwischen kommunistischen Produktionsverhältnissen und den gesellschaftlichen Verhältnissen - und zwar bei einer Gesellschaft, die nicht 80 Jahre bestand, sondern 3.000 Jahre (ab 7200 v. Chr). Dass eine Entwicklung wie die beschriebene in der Steinzeit möglich war, bestätigt einmal mehr, dass nicht der technische Standard, sondern die gesellschaftlichen Verhältnisse über die Lebensqualität und den Gesellschaftscharakter entscheiden. Und was wäre heute möglich - auf dem heutigen Stand unserer technischen Entwicklung -, wenn wir endlich vernünftige gesellschaftliche Verhältnisse hätten...


n-tv-Interview mit Dr. Heide Göttner-Abendroth, der Begründerin der modernen Matriarchatsforschung: Wie lebt es sich im Matriarchat? "Frauenherrschaft? Das ist Unfug!"

Der Kabarettist Volker Pispers erklärt den Kapitalismus - sehenswert!

Marc-Uwe Kling: Wer hat uns verraten? - Ein Song über die SPD.


Anarchie ist Freiheit und Freude am Leben

Die Anarchie ist eine Quelle von Kreativität. Vom gesellschaftlichen Druck befreit, beginnen die Menschen ganz spontan zu erfinden, nach Schönheit und Intelligenz zu suchen, miteinander zu kommunizieren. In guter Erde können sogar die kleinsten Sachen zu großen Bäumen heranwachsen, die reiche Früchte tragen.
Revolutionsregel Nr. 54, in: Bernard Werber "Revolution der Ameisen", Dritter Band der Trilogie, Heyne-Verlag, 1998, S. 386


Was ist eigentlich Anarchie? - Ein immer noch und immer wieder aktueller Redebeitrag


„Ich bin nicht der Eigentümer des Anarchismus. Ich glaube nicht an Eigentum an Ideen. Der Anarchismus existierte vor mir, wie er nach mir existieren wird. Ich kann ihn nur für mich selbst interpretieren.“
Benjamin R. Tucker (in: „Liberty“, XI vom 30.11.1895, S. 3)


 
Umwelt und Klimaschutz mit Tempolimit

Vergleich von echtem Ökostrom


„Man wäre kein wahrer Anarchist, wenn man auf Grundsätzen beharren würde.“
Eva Demsik (in: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9159225.html)